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Quelle: TVO

Pressekonferenz auf der f.re.e

26. Februar 2020 · Allgemein · Presse

Wir haben auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e zur Pressekonferenz eingeladen.

“Tempo, Tempo versus Sehnsucht nach Wald und Wildnis”

Der Film von Niederbayern-TV zeigt wie’s war: Link zum Beitrag auf Niederbayern-TV

 

Zusammenfassung der Inhalte:

Dr. Michael Braun, Vorstand Tourismusverband Ostbayern

„Natur, Wald, Klima – vieles beschäftigt uns in diesen Tagen. Als Querschnittsbranche wird der Tourismus von vielen Themen tangiert. Kultur, Mobilität und Sport sind weitere Beispiele dafür.

Wald und Wildnis sind Sehnsuchtsorte, Sportreviere und Outdoorabenteuer:
Mit neuen touristischen Angeboten wie dem Pandurensteig oder der Oberpfälzer Radl-Welt gepaart mit dem neuen Trend zu Achtsamkeit, Lebensstil und sanfter Mobilität starten die Urlaubsregionen Ostbayerns in die neuen 20er Jahre.

Die neuen 20er Jahre geben einen noch schnelleren Takt vor, kein Wunder also, dass sich die Menschen nach Ruhe, Geborgenheit, Natur sehen. Je globaler die Welt wird, desto wichtiger wird das Lokale. Wir sprechen von „Glokalisierung“, einem Kunstwort aus Globalisierung und Lokalisierung. Der Tourismusverband Ostbayern sieht seine Aufgabe darin, nicht einen Massentourismus zu fördern, sondern ein solides Wachstum seiner Urlaubsregionen zu erreichen und die Sehnsucht der Menschen nach Erholung zu erfüllen.

Antworten gibt beispielsweise das Kneippheilbad Bad Kötzting. Es wurde vor 15 Jahren zum Heilbad ernannt, 2021 feiern wir den 200. Geburtstag von Pfarrer Sebastian Kneipp. Bad Kötzting hat ein einmaliges Angebot, nämlich die Kombination von Traditioneller Chinesischer Medizin TCM und Traditioneller Europäischer Medizin TEM nach Pfarrer Kneipp. Mit dem IGM (Individuelles Gesundheitsmanagement) Lebensstilprogramm Bad Kötzting bietet der Ort ein einzigartiges Gesundheitsangebot für eine achtsame Lebensweise.

Der Pandurensteig, der älteste Fernwanderweg Ostbayerns, wurde neu beschildert und markiert. Er erfüllt nun alle Anforderungen eines modernen Fernwanderwegs und bereichert das Wanderwegenetz des Bayerischen Waldes. Schon der Goldsteig mit seiner Alternativroute in Tschechien gehört zu den besten grenzüberschreitenden Weitwanderwegen Deutschlands.

Mit der Trans Bayerwald erfüllte sich der Bayerische Wald den Wunsch nach einer sportlichen Route über die Höhenzüge der Mittelgebirgslandschaft. 700 Kilometer und 17.000 Höhenmeter sind jetzt das Revier sportlicher Radfahrer. Mit der Niederbayerntour durch das Bayerische Golf- und Thermenland, dem Fünf-Flüsse-Radweg durch den Bayerischen Jura und der Oberpfälzer Radlwelt im Oberpfälzer Wald sind die Urlaubsregionen Ostbayerns auch für Trekkingtouren, E-Bikefahren und Genussfahren bestens aufgestellt.

Sehr positiv werden die Angebote für nachhaltiges Reisen mit einem kleinen ökologischen Fußabdruck angenommen. Das Gäste-Umwelt-Ticket GUTI, das VLC-Ticket im Landkreis Cham sind Gästekarten und Fahrschein im öffentlichen Personennahverkehr zugleich. Die Waldbahn oder die Oberpfalzbahn sowie die Regionalbusse und die Igelbusse vernetzen die Regionen und bieten Flexibilität auch ohne Auto.“

Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald

„Der Wald wächst auch ohne die Menschen! Das beweist der Nationalpark Bayerischer Wald. Der Wald verjüngt sich von allein, Borkenkäferbefall und Windwürfe schaffen Raum und Licht für die Regeneration des Waldes und Lebensraum für Arten, die als verschollen galten, wie Urwaldreliktkäfer oder viele besondere Pilzarten. Der Luchs, der Habichtskauz oder Auerhühner kehrten in den natürlichen Wald zurück.

Der Nationalpark gedeiht seit 50 Jahren unter dem Motto “Natur Natur sein lassen”. Urwald und Wildnis bereichern die Menschen. Wir hatten so viele Besucher wie nie zuvor: 1,4 Millionen Gäste kamen in den Nationalpark im vergangenen Jahr. 60 Prozent der Gäste sind nationalparkaffin, das heißt, sie kommen extra in den Bayerischen Wald, weil hier der Nationalpark ist. Mit grenzüberschreitenden Angeboten wie Wege durch die Natur und Zeit zeigt der Nationalpark im einzigartigen Biokorridor der Nationalparke Šumava und Bayerischer Wald die Vielfalt der Natur und alte Zeitzeugnisse gleichermaßen. Täglich sind unsere Waldführer und Ranger mit Gästen unterwegs und vermitteln die Bedeutung des Nationalparks sowie seine Besonderheiten. Zum 50-jährigen Jubiläum haben wir ein umfassendes Festprogramm aufgelegt.“

Pressemappe zum 50-jährigen Jubiläum

Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte

„Die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts waren von „Tempo, Tempo“ geprägt. Die Motorisierung erhöhte die Geschwindigkeit der Menschen, Schreibmaschine und Elektrizität schufen neue Lebenswelten. Die Bayernausstellung „Tempo, Tempo, Bayern der 20er Jahre“, die ab September im Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg läuft, zeigt außergewöhnliche Exponate im Kontext der Zeitgeschichte.“

Pressemitteilung HdBG