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IN OSTBAYERN

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Die schönsten Biergärten zwischen Passau, Regensburg und Landshut

Hier gibt´s das beste Radler für Radler

 

Am 18. Mai ist es endlich soweit: Biergartenfreunde dürfen in Bayern dann wieder unter Kastanien sitzen und eine kühle Maß Bier genießen. Nach all den beklemmenden Zeiten von Ausgangsbeschränkungen ist es jetzt höchste Zeit für eine Radltour „mit Einkehrschwung“ durch die sattgrüne Frühjahrslandschaft. Das Bayerische Golf- und Thermenland bietet mit seinen rund 1.000 Kilometer umfassenden, gut beschilderten Routen eines der größten Radwegenetze in Deutschland. Bei einem Zwischenstopp in einem traditionell-bayerischen Gasthaus oder Biergarten genießen Frischluft-Freunde unter freiem Himmel die niederbayerische Gemütlichkeits- und Bierkultur mit Leib und Seele. Egal ob unter den Kastanien im Klostergarten, mit Blick auf die Donau oder am Fuße eines überdimensionalen Bier-Kunst-Turms – hier schmeckt die Radler-Maß Radlern besonders gut:

Wo der Fluss und das Kloster zusammengehören: Kloster Weltenburg

Man steht am Wasser und spürt die Donaukiesel unter den Füssen. Bei Kloster Weltenburg fließt die Donau schnell. Vor ihr liegt ihre engste Stelle, der Donaudurchbruch. Hier gibt es nur die Donau und das Kloster, einprägsame Natur und stille Bewunderung. Die Klosterkirche Sankt Georg ist ein Meisterwerk der Gebrüder Asam und ein Ort, der Gott und die Menschen würdigt. Der Klosterhof verbindet Geistliches und Weltliches, Kirche und Wirtshaus, denn hier liegt der Biergarten. Dieser zählt zu den schönsten der Region. Viele, die da waren, würden sagen, er zählt zu den schönsten der Welt. Dazu kommt noch eines der besten Klosterbiere: Vollmundiges Weltenburger Barock Dunkel mit feiner Würze. Frischer geht’s nicht, denn das Bier fließt über eine Pipeline aus dem Felsenkeller der Brauerei direkt in den Zapfhahn der Klosterschenke. Die Brauerei ist die älteste noch existierende Klosterbrauerei der Welt.

Himmlischer Biergenuss von Schwester Doris in Mallersdorf  

Von Nonnenhand gebraut: Im Klosterbräustüberl Mallersdorf am Labertalradweg erfrischen sich Radfahrer mit einer kühlen Maß Mallersdorfer Klosterbier. Das Bier wird von Schwester Doris gebraut, der weltweit einzigen klösterlichen Braumeisterin. Immer montags macht sich die quirlige Franziskanerschwester ans Werk, um in Ordensgewand und hochgekrempelten Ärmeln das helle Vollbier in der Klosterbrauerei herzustellen. Aber nicht nur die Braumeisterin in Mallersdorf ist einzigartig – auch das Bier selbst hebt sich von standardisierten Industriebieren ab. Weder hocherhitzt noch pasteurisiert bleiben Hefe, Mineralstoffe und Hopfenvitamine im Mallersdorfer Klosterbier naturrein erhalten und verleihen ihm seinen einzigartigen Geschmack.

Malerei und Bierbraukunst im Hundertwasser-Turm in Abensberg

Auf der sechsten Etappe der Niederbayerntour – auf dem Weg von Kloster Rohr zum weltberühmten Kloster Weltenburg – ist ein „Auftank-Stopp“ in der Brauerei Kuchlbauer in Abensberg lohnenswert. Die Brauerei und sein schattiger Biergarten, in dem die von Einheimischen hochgeschätzte Kuchlbauer Weisse ausgeschenkt wird, sind als Radlereinkehr beliebt. Wer seine Fahrradtour noch mit etwas Kunst-Know-how krönen möchte, schaut sich noch den 35 Meter hohen, farbenfrohen Kuchlbauer-Turm mit goldener Kuppel an, der nach den Bauplänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser erbaut wurde.

Alles Bio im Brauda Büchl in Ering

Ab sofort lädt auch das Wirtshaus Brauda Büchl in Ering wieder Bierliebhaber in seinen idyllischen Biergarten mitten in der Natur ein. Der Outdoor-Bereich bietet Platz für rund 150 Gäste – davon sind etwa 50 Sitzplätze überdacht und erlauben so auch bei möglichem Regenwetter einen fröhlichen Biergartenbesuch. Highlight des bayerischen Gasthauses in modernem  Brauhausstil ist die große Vielfalt an Bieren: von den klassischen Standard-Sorten wie Weissbier, Pils oder Lagerbier reicht die Auswahl im Brauda über ausgewählte Craft-Biere bis hin zu selbstgebrautem Bio-Bier, Bier-Cocktails, Bierbränden sowie einem hausgemachten Bierlikör. Kulinarisch lassen sich hungrige Radler mit Köstlichkeiten aus regionalen Produkten oftmals in Bio-Qualität verwöhnen. Das Brauda Büchl stellt also die perfekte Gaststätte für alle Innradweg-Radler dar.

Rustikal Bayerisch im Biergarten “Seinerzeit” in Bad Füssing

Der ruhig gelegene Biergarten Seinerzeit in Bad Füssing gilt als die optimale Einkehrmöglichkeit für fahrradbegeisterte Familien im Rottal. Für viele Einheimische ist der Biergarten der schönste Ort in der Umgebung, um hier in uriger Atmosphäre ein kühles Radler zu genießen. Die traditionelle bayerische Gastfreundschaft erfahren Besucher bei einer Brotzeit mit frisch gebackenem Bauernbrot aus dem rustikalen Holzbackofen. Vor allem bei Kindern beliebt ist der angrenzende Abenteuerspielplatz in dem Spielen und Toben jetzt auch wieder in vollem Umfang möglich ist.

Verschnaufpause an der rauschenden Donau im Biergarten Mühlhamer Keller

Der Biergarten direkt an der Donau in Mühlham bei Osterhofen, ist wohl eine der besten Einkehrmöglichkeiten bei einem Ausflug auf dem Donauradweg. Egal ob als Zwischenstopp oder als Feierabend-Lokal – der Mühlhamer Keller liegt erhöht am Donauufer. Mit Blick auf die frei fließende Donau und die Natur der Mühlhamer Flussschleife genießen Besucher im Schatten alter Kastanienbäume frisch gezapftes Bier vom Fass und bayerische Schmankerl. Egal ob zünftige warme Speisen wie Brathendl und Schweinshaxe oder eine deftige Brotzeit mit Brezn, Obazda und Wurstsalat – nach einer beschwingten Radtour lässt sich hier der Tag gebührend ausklingen.

(w+p)

Bild: Biergartenszene an der Donau – Biergarten Kloster Weltenburg (c) Tourismusverband Ostbayern e.V.