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DEHOGA Bayern: Coronavirus – Schreiben an Ministerpräsidenten, Gäste- und Mitarbeiterinformationen, Buffets in Hotelrestaurants, Praxis-Check

27. Mai 2020 · Corona-Krise

Der DEHOGA Bayern informiert über die aktuellen Verordnungen und Möglichkeiten:

Hinsichtlich der nicht mehr nachvollziehbaren Entscheidungen auf allen Ebenen, setzt der DEHOGA Bayern nach, sei es medial, sei es in Form der Prüfung einer Klage, sei es auf höchster politischer Ebene, z.B. mit einem

Schreiben an Ministerpräsidenten

So hat der DEHOGA Bayern heute ein entsprechendes Schreiben an den bayerischen Ministerpräsidenten gesendet, in dem deutlich angesprochen wird, dass auf viele berechtigte und vor allem essenziell überlebenswichtige Fragen keine erklärenden Antworten mehr gegeben werden können, so z.B.:

  • Ab 2. Juni ist die Abgabe von Speisen und Getränken durch gastronomische Betriebe im Freien auf die Zeit von 6 bis 22 Uhr verlängert. Warum erst ab 2. Juni? Ist die Infektionsgefahr Außen höher als Innen? Wenn nicht, warum wird dann ein insbesondere über die Pfingstfeiertage eindeutig hoher wirtschaftlicher Schaden bei gastgewerblichen Betrieben billigend in Kauf genommen?
  • Bei all den Möglichkeiten, die bereits jetzt in Restaurants erlaubt sind, warum kann nach einer Beerdigung oder Trauung eine kleine Gesellschaft nicht mit dem notwendigen Abstandsgebot zumindest Essen gehen? Ist die Infektionsgefahr bei einer Gruppenreservierung höher als bei jeweiliger Einzelreservierung? Das Virus kennt hier doch keinen Unterschied.
  • Ab 30. Mai sind Präsenzangebote der Erwachsenenbildung i. S d. Art. 1 BayEbFöG, der Sprach- und Integrationsförderung und vergleichbarer Bildungsangebote, u.a. der Bildungszentren ländlicher Raum oder privatwirtschaftlicher Bildungsanbieter, sowie der Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit (nur zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem SGB VIII) und der außerschulischen Umweltbildung in Bayern geöffnet. Inwiefern ist die Infektionsgefahr in einem Tagungshotel höher als in einem Kolpinghaus? Wenn Kabinettssitzungen mit anschließenden Pressekonferenzen live stattfinden können, wenn Sitzungen in Unternehmen erlaubt sind, warum werden Tagungen in Hotels – und wir sprechen hier nicht von mehrtägigen Großkongressen – nicht erlaubt?
  • Ab 15. Juni ist die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Gäste im Freien möglich. Warum ist die Infektionsgefahr in einem Tagungshotel mit entsprechenden Hygienevorgaben und Abstandsgebot höher als bei einer Kulturveranstaltung? Das Virus unterscheidet doch nicht zwischen einem PowerPoint-Vortrag und einem Streichkonzert?
  • Ab 15. Juni ist die Wiederaufnahme des Kinobetriebs möglich. Ist die Infektionsgefahr in einem Tagungshotel mit entsprechenden Hygienevorgaben und Abstandsgebot höher als in einem Kino? Das Virus unterscheidet doch nicht zwischen Tagung und Kino.
  • Im laufenden Sommersemester können auch Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden, möglich sind sogar zusätzlich kleinere Seminare unter Einhaltung von Abstandsregelungen und Höchstteilnehmerzahlen, konkret bis zu 30 Personen. Auch hier können wir keinen Grund erkennen, warum dies bei Tagungen im Hotel nicht möglich sein sollte. Gleiches gleich behandeln muss der oberste Maßstab sein. Das Virus unterscheidet nicht.
  • Ab 8. Juni können Tanzschulen sowie Fitnessstudios wieder öffnen. Ist die Infektionsgefahr in einem Wellness- und Spa-Bereich eines Hotels mit einem festen und begrenzten Personenkreis höher als in einem technisch meist schlechter ausgestatteten Fitnessstudio mit schnell atmenden Personen, die einem um das vielfach größeren Personenkreis angehören als in einem Hotel?
  • Ab 30. Mai ist der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt. Warum sind keine für den Tourismus so wichtige Gruppenreisen möglich? Eine mögliche Infektionskette wäre hier doch sogar besser nachzuverfolgen als bei einem vollbesetzten Bus voller „Fremder“. Ein Virus macht doch keinen Unterschied zwischen einer Gruppe und vielen Einzelnen, die zusammen auch eine Gruppe bilden.

Der DEHOGA Bayern hat verdeutlicht, dass es keine nicht nachvollziehbaren Entscheidungen geben darf, bei denen der Gleichheitsgrundsatz verletzt wird oder das Infektionsrisiko in keinem Verhältnis zum entstandenen Schaden steht.

Darüber hinaus, dass Tourismus dringend Planbarkeit und Vorlaufzeiten braucht. Wenn heute schon keine Tagungen möglich sind, wenn Wellnessbereiche nicht öffnen können, wenn Hochzeitsessen in unseren Betrieben nicht stattfinden dürfen, dann müssen wir den Anfragenden doch zumindest eine Perspektive geben können, ab wann wir wieder Anfragen annehmen dürfen.

 

Zudem informiert der DEHOGA Bayern über:

Erweiterte Möglichkeit bei Buffets in Hotelrestaurants

Hinsichtlich Buffets in Hotelrestaurants gibt es eine zusätzliche Möglichkeit der Nutzung. So können Übernachtungsgäste unter besonderen hygienischen Vorkehrungen offen präsentierte Speisen und Getränke bei Buffets selbst entnehmen, z.B.:

  • wenn Einweg-Handschuhe oder Einweg-Vorlegebesteck verwendet wird
  • Update 29.05.2020: ACHTUNG: Entgegen der bestätigten Meldung, wurde uns mitgeteilt, dass eine Desinfektion der Hände doch nicht ausreicht, dass sich Gäste selbst am Buffet bedienen dürfen, da nicht sichergestellt werden kann, dass die Gäste dies richtig machen.

    ABER: Wenn (bspw. durch Handschuhe) sichergestellt wird, dass Geschirr und Besteck nicht “berührt” werden,  gilt diese Regelung aus Gründen des Gleichheitsgrundsatzes nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für Restaurants oder Biergärten.

 

Praxis-Check für einen reibungslosen Wiedereinstieg in den Betrieb

Bei der schrittweisen Öffnung des Gastronomie- und Hotelbetriebs gilt es, die festgelegten Rahmenbedingungen und Vorschriften zu beachten und richtig im eigenen Betrieb umzusetzen. Als Betreiber sind Sie dazu verpflichtet, diese Rahmenbedingungen, neben der Ausarbeitung eines Hygienekonzepts nach HACCP, in Ihrem Betrieb zu implementieren. Unsere Bayern Tourist GmbH (BTG) bietet einen CORONA-FIT-CHECK, bei dem Sie die Möglichkeit haben, im Rahmen eines Rundgangs durch Ihren Betrieb unter Anleitung eines geschulten Fachmanns die bereits getroffenen Maßnahmen vor Ort zu überprüfen und ggf. zu optimieren. Zudem erhalten Sie praxisnahe Tipps und Anregungen für die erfolgreiche Wiedereröffnung Ihres Betriebes. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular stehen Ihnen auf der BTG-Website zur Verfügung.

Anmeldeformular

Information Corona-Fit-Check

Kontakt für Fragen zum Corona-Fit-Check bzw. dessen Buchung:
Bayern Tourist GmbH
Jeannett Noll
Tel.: 089-28760-261
E-Mail: beratung@btg-service.de

 

 

Quelle:

Bayerischer Hotel- und
Gaststättenverband
DEHOGA Bayern e.V.

Prinz-Ludwig-Palais
Türkenstr. 7
80333 München

Tel +49 89 28760 – 0
Fax +49 89 28760 – 111
landesgeschaeftsstelle@dehoga-bayern.de
www.dehoga-bayern.de