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Quelle: TI Neureichenau

Langlaufen und Schneeschuhwandern im Bayerischen Wald

4. November 2020 · Allgemein · Bayerischer Wald · Presse · Pressemitteilung

Pressemitteilung Nov. 2020;

Ganz mit sich und im Einklang mit der stillen Winterlandschaft:

Langlaufen und Schneeschuhwandern im Bayerischen Wald schaffen die perfekte Symbiose aus Mensch und Natur

Der Sound des Winters im Bayerischen Wald ist Stille: Nur das leise Knirschen beim Schneeschuhwandern durchs tiefe Weiß, nur das gleichmäßige „Tsch-Tsch“ der Langlaufski beim Gleiten über einsame Loipen ist in der verschneiten Winterlandschaft zu vernehmen. Wer Weite und Natur liebt und eine Auszeit vom Stress sucht, der findet im Bayerischen Wald sein perfektes „Auftank-Refugium“. Sanfter Wintersport wie Langlaufen, Winterwandern oder Schneeschuhwandern fördert dazu Fitness und mentale Gesundheit.

Spurensicher: Langlaufen

Mit über 2.000 Loipenkilometern ist der Bayerische Wald Deutschlands größte Langlaufregion und zählt zu den schneesichersten Skilanglaufgebieten Mitteleuropas.

Hier eine Auswahl von Langlaufloipen für Naturfreunde:

Dreikönigsloipe in Mauth

Skistadion Finsterau bei Mauth

Skistadion Finsterau

Anfang Oktober 2020 feierte der Nationalpark Bayerischer Wald seinen 50. Geburtstag. Der Freistaat schenkte dem Jubilar zu diesem runden Feiertag 630 Hektar des Mauther Forstes. Wer auf der 20 Kilometer langen Dreikönigsloipe, der „Königin unter den Loipen“,  seine Langlaufspuren zieht, ist nicht nur einer der ersten in einem frisch getauften Stück des jetzt größten Wald-Nationalparks Deutschlands. Er darf sich darüber hinaus freuen, auf einer der wohl schönsten deutschen Loipen seine Runden zu ziehen.

Die Loipe startet in 820 Meter Höhe neben dem Badeweiher Mauth und erreicht ihren höchsten Punkt kurz nach dem Wendepunkt der 20-Kilometer-Schleife in 940 Meter Höhe.

Mauth – malerisch am Berg Lusen gelegen – ist ein wahres Schneeloch, das gute und sichere Schneeverhältnisse oft bereits Anfang Dezember bis Anfang April garantiert.

Langlaufen im Dreiländereck

Adalbert Stifter auf der Spur

Freunde des kleinen, literarischen Grenzverkehrs werden an der überregionalen Adalbert-Stifter-Loipe Gefallen finden: Die 29 Kilometer lange Route verläuft auf einer ehemaligen Eisenbahnlinie von Waldkirchen nach Haidmühle. Da sie nur leichte Steigungen bzw. Gefälle hat, ist sie besonders bei Langlauf-Anfängern und Familien beliebt. Sie ist zudem noch Ausgangspunkt für weiteren Loipen im Dreiländereck und knüpft grenzüberschreitend an die Loipen in Tschechien an.

Die Loipe verdankt ihren Namen dem Schriftsteller Adalbert Stifter, der in dieser Region lebte.

Immer wieder kam der in Böhmen geborene Dichter nach Lackenhäuser in die Gemeinde Neureichenau, um in der reinen Luft des Bayerischen Waldes und durch das gute Wasser Heilung und Inspiration zu finden. So entstanden Teile seiner berühmten Werke wie “Witiko”, aber auch die Erzählungen wie der “Der Waldbrunnen” oder “Der fromme Spruch“.

Frisch gespurt: Der Loipenmanager verrät, wo der Lauf lang geht

Loipenmanager

Loipenspurer Florian Müller, Sankt Englmar

Mit einem Blick immer auf dem Laufenden: Damit Wintersportler vor Beginn ihrer täglichen Langlaufrunde bereits wissen, in welchem Zustand ihre Lieblings-Loipe ist, sollten sie einen Blick auf den „Loipenmanager“ werfen. Diese für den Bayerischen Wald entwickelte App zeigt in Echtzeit, in welchem Zustand sich die Loipen befinden – abgestuft in top, mittel, schlecht oder geschlossen. Die Daten dafür werden nonstop weitergegeben – entweder manuell vom Loipenwart oder digital über das Loipenspurgerät – dann entsprechend mit dem Vermerk „frisch gespurt“. Der Loipenmanager ist außerdem auf der Website www.bayerischer-wald.de, sowie auf vielen weiteren Informationskanälen wie www.bergfex.de nutzbar.

Tipps rund ums Langlaufen im Bayerischen Wald unter: https://www.bayerischer-wald.de/Urlaubsthemen/Winter/Wintersport/Langlauf

Winterwandern: Schritt für Schritt im Einklang mit der Natur

Winter im Bayerischen WaldQuelle: www.bayern.by

Winter im Bayrischen Wald ©Bayern.by-Gert Krautbauer

„Wandern ist das neue Yoga“. Statt permanentem „Immer schneller“ und pausenloser Reizüberflutung wächst das Bedürfnis nach Entschleunigung, Digital Detox, Nachhaltigkeit und bewusster Lebensweise. Wandern wirkt hier wie ein „Allheilmittel“: Es schafft den Ausgleich zu „Highspeed“ und zum Wahn unentwegter Selbstoptimierung – denn Wandern ist nicht nur Bewegung, sondern ist eine „Gegen-Bewegung“ im besten Sinne. Auch im Winter erfüllt Wandern den Wunsch nach aktiver „Rückbesinnung aufs Ich“ und gelingt im Bayerischen Wald auf vielfältige Weise.

So weit, so gut: Aussichtsreiche Winterwanderung auf den Brotjacklriegel

Kommt Kinder, wir gehen wandern! Jubelschreie hört man bei der Winterwanderung vom kleinen  Ort Schöfweg auf den Brotjacklriegel (1011 Meter) sicherlich sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen. Spätestens, wenn diese nach der mittelschweren, eineinhalbstündigen Tour auf geräumten Wegen auch die letzten 127 Stufen auf den Aussichtsturm geschafft haben. Denn dann belohnt ein fantastischer Rundum-Ausblick kleine und große Wanderfreunde. Weit über das winterlich weiß-grüne Waldmeer bis zu den Alpen reicht der Blick.

Aufatmen und Weite genießen: Winterwanderung auf den Kamm des KaitersbergesWinter macht Spaß

Rund zwei Stunden dauert die mittelschwere Winterwanderung von Arrach im Lamer Winkel zur Kötztinger Hütte auf dem Kamm des Kaitersberges. Ein Teilstück der Tour führt auf der gelb-weiß markierten Hauptrasse des Goldsteigs, Deutschlands längstem zertifizierten Qualitätswanderweg, bis zur Kötztinger Hütte. Immer wieder laden Aussichtspunkte ein, den weiten Ausblick über die Winterlandschaft von Lamer Winkel und Zellertal zu genießen.

Übrigens: Beim Winterwandern durch den Bayerischen Wald lautet die Devise „Respektvoll“, für die sich die Ferienregion stark macht: Wanderer bleiben Natur und Tierwelt zuliebe auf den markierten Wegen.

Weitere Empfehlungen für Winterwanderungen im Bayerischen Wald unter: https://www.bayerischer-wald.de/Urlaubsthemen/Wandern/Winterwandern/Winterwanderungen

Schneeschuhwandern: In Yeti-Fußspuren durch den Wald

Das Tolle am Schneeschuhwandern ist: Jeder kann´s. Es erfordert keinerlei Vorkenntnisse, das Tempo gibt jeder selbst vor, die “Technik” ist etwas breitbeiniger als beim Wandern. Selbst die notwendige Ausrüstung haben die meisten eh im Schrank: feste Wanderschuhe oder -stiefel und Winterkleidung (bestenfalls Funktionskleidung).  Schneeschuhe und Stöcke gibt´s beim Verleih vor Ort – wie zum Beispiel in St. Englmar.

Mit Schneeschuhen geht´s auf die Käsplatte

Gleich fünf Hausberge können Schneeschuhwanderer rund um den beliebten Ferienort
St. Englmar im Bayerischen Wald erkunden. Empfehlenswert ist zum Beispiel die sechs Kilometer lange, leichte Tour zum Gipfel der Käsplatte. Beim Stapfen durch den Schnee genießen die Winterwanderer die herrliche Aussicht von der Käsplatte und belohnen sich mit Gleichnamiger im Berggasthof Hinterwies.

Schneeschuhwanderer AlthütteSchneeschuhwandern im DSV nordic aktiv Zentrum

Hinaus in die frische Luft und die Schönheit des Winters genießen: Durch tiefen Schnee stapfen und die Natur beobachten, die auch in der kalten Jahreszeit so einiges zu bieten hat. Auf insgesamt 33 Kilometern können Schneeschuhwanderer im DSV Nordic Aktiv Zentrum Oberer Bayerischer Wald/Böhmischer Wald in Furth im Wald ihre Spuren im tiefen Weiß hinterlassen. Fünf panoramareiche Schneeschuhtrails stehen dazu zur Wahl: Sie sind zwischen vier und elf Kilometern lang und bieten auch Möglichkeit, unterwegs gemütlich einzukehren und sich bei Bedarf aufzuwärmen.

Weitere Anregungen für Schneeschuhtouren im Bayerischen Wald gibt es hier: https://www.bayerischer-wald.de/Urlaubsthemen/Winter/Wintersport/Schneeschuhwandern

 

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