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3G, 2G, 2G+ – Was gilt aktuell in Tourist-Infos, Freizeiteinrichtungen, Skiliften etc.?

8. Dezember 2021 · Corona-Krise · STMWI

Geimpft, genesen, getestet oder Kombinationen daraus? Laut Bayerischem Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gilt aktuell in Bayern:

 

Tourist Informationen:

Tourist Informationen werden im Sinne der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung analog zu den allgemeinen Dienstleistern behandelt. Damit gilt dort auch ab Mittwoch, den 8.12.2021, nicht die 2G-Regel. Der Zugang ist also weiterhin unbeschränkt möglich. Allerdings gilt: nur ein Kunde pro 10 m² (ab einer Inzidenz von 1.000 ein Kunde pro 20 m²).

Für Beschäftigte gelten unverändert die allgemeinen 3G-Regeln am Arbeitsplatz. Beschäftigte müssen damit grundsätzlich vor Betreten ihrer Arbeitsstätte nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dies lückenlos zu kontrollieren und zu dokumentieren. Beschäftigte, die keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können oder wollen, müssen also jeden Arbeitstag einen negativen Corona-Test vorweisen.

Als Testnachweis gilt ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis auf Grundlage

  1. eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
  2. eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
  3. eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung.

Ein zuhause vorgenommener Selbsttest genügt nicht.

 

Freizeiteinrichtungen, Gästeführungen etc.:

Für Besucher von Freizeit- und Kultureinrichtungen, Museen, Gästeführungen oder Messen gelten die 2G plus-Regelungen. Dies gilt auch für Außenbereiche, etwa bei Stadtführungen. Geimpfte und genesene Personen benötigen also zusätzlich eine negativen Test.

Bitte beachten Sie, dass Betreiber und Beschäftigte in diesen Bereichen die weder geimpft noch genesen sind, aufgrund der Nähe zu den Gästen/Besuchern zwei Mal die Woche einen maximal 48 Stunden alten, negativen PCR-Test vorlegen müssen. Für darüber hinausgehende Arbeitstage genügt ein Schnell- bzw. Selbsttest unter Aufsicht.

 

Skilifte/ Seilbahnen:

Die Landesregierung um Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) und Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verkündete in der Pressekonferenz am 7.12. (ab Minute 28), dass Geimpfte und Genesene Gondeln und Lifte ohne zusätzlichen Corona-Test benutzen dürften und verfügte damit ein 2-G-Konzept, wie es auch im Nachbarland Österreich gelte. Dies besagt auch folgende Pressemeldung der Bayerischen Staatsregierung.

Die aktuelle 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung schränkt jedoch die zulässige Kapazität von Seilbahnkabinen ein:

…”soweit es sich um geschlossene Kabinen handelt und Personen aus mehr als einem Hausstand befördert werden, dürfen

1. bei Kabinen bis einschließlich 10 Plätze maximal 75 % der Kapazität,
2. bei größeren Kabinen maximal 25 % der Kapazität, jedenfalls aber 7 Personen,
zugelassen werden.”