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Traditionelle Leckerei für den Plätzchenteller

Was wäre die Weihnachtszeit ohne süße Leckereien? Lassen Sie sich überraschen von unserem diesjährigen Plätzchentipp:

Hausgemacht, bodenständig und ganz frisch zubereitet: Alle, die wissen möchten, wie man früher gekocht oder gebacken hat, sind bei Sabine Zellhuber in Wurmannsquick genau richtig. In ihren Koch- und Backkursen nimmt sie die ihre Gäste mit auf eine Zeitreise zurück in Oma‘s Kuchl. Sie hat eine Jahrzehnte langen Erfahrung und probiert immer wieder traditionelle Rezepte aus. Zu ihrem Repertoire gehören Auszogene, Hasenörl, Rupfhaubn oder Dampfnudln.

Sabine Zellhuber

Heute verrät uns Sabine Zellhuber ihr Rezept für die traditionellen „Fadschnkindl“ – ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus Mürbteig und einer feiner Marzipan-Haselnussfüllung.

Das Fadschnkindl, also Wickelkind, ist im christlichen Sinn die Darstellung des Jesukindes, das gewickelt in der Krippe lag. In aufwändiger Perlen- oder Zierstickerei gearbeitet, war es in früheren Zeiten ein Andachtsgegenstand für einen unerfüllten Kinderwunsch, ebenso wie die Angst vor einer schweren Geburt, die Sorge um ein krankes Kind oder den Verlust eines Kindes.

Rezept für die Fadschnkindl

Fadschnkindl nach dem Rezept von Sabine Zellhuber, Wurmannsquick

Aus 250 gr. Mehl, 175 gr. Butter, 1 Ei, 60 gr. Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker einen Mürbteig herstellen. Kalt stellen.

Aus 100 gr. Marzipan, 150 gr. Haselnüssen gemahlen, 50 gr. Zucker, 1 Eiweiß und 2 EL Rum eine formbare Masse herstellen.

Backofen auf 180 °C aufheizen.

Den Mürbteig 2 mm dick ausrollen. Ca. 5 cm große Kreise ausstechen. Aus 1 TL Nussmasse ein Würsterl formen und in die obere Mitte legen.
Nun zuerst von unten, dann von beiden Seiten den teil darüber schlagen.
Oben in die herausstehende Nussmasse eine Mandel stecken. Den Teig mit Eidotter bestreichen.

Ca. 12 Minuten backen.

Ich gebe den Fadschnkinderln dann mit einem feinen Pinsel und dunkler Schokoglasur ein Gesicht.

Viel Spaß beim Nachbacken! Lust auf mehr Regionales, Ländliches, Köstliches? Dann klicken Sie sich hier in die Rottaler Hoftour