©Quelle: Moon Hyun Sun Florist Academy SeoulKleider aus Blumen und aufwändiger Raumschmuck sind vom 22. August bis 15. September auf der Landesgartenschau zu sehen. Unter dem Titel „Blütenkunst im Dialog. Floristik, Kultur und Begegnung“ präsentieren zehn Absolventinnen der renommierten Moon Hyun Sun Florist Academy aus Seoul ihre Abschlussarbeiten und bringen damit einen Hauch Fernost in den Bayerischen Wald. Am 21. und 22. August sind die Floristinnen auch live zu erleben. Normalerweise findet diese ungewöhnliche Ausstellung, die eine Brücke von Asien nach Europa schlägt, auf der Bundesgartenschau statt. Nachdem heuer keine BUGA stattfindet, kommt die Landesgartenschau in Furth im Wald zum Zug.
Die Ausstellung der Südkoreanerinnen wird durch die Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Floristik in Grünberg bei Frankfurt am Main möglich. Dort hat Moon Hyun Sun, die Leiterin der Florist Academy Seoul, vor 22 Jahren die Meisterschule absolviert. Seitdem ist es ihr Ziel, europäische und asiatische Blütenkunst miteinander zu verbinden.
„Deutsche Floristik hat in Südkorea einen hohen Stellenwert“, sagt Werner Paizdior, der Leiter des Bildungszentrums im hessischen Grünberg. Die Arbeiten der koreanischen Floristinnen sind für ihn spektakulär. In den filigranen Kleidern und in dem Raumschmuck stecke sehr viel Handarbeit. „In Deutschland ist eine dermaßen aufwändige Floristik nicht mehr möglich“, urteilt Paizdior.
Die Kunstwerke der Koreanerinnen sind als Abschlussarbeiten an der Moon Hyun Sun Florist Academy in Seoul entstanden. Am Ende ihrer Ausbildung fliegen die Floristinnen für acht Tage nach Deutschland, um hier ihre Werke zu präsentieren. Für die Schau in Furth im Wald hat Floristmeisterin Bea Schaffranka, die für die Blumenschauen zuständig ist, einen eigenen Ausstellungsraum gegenüber der Erlebniswelt „Flederwisch“ organisiert: Werkraum 4, Am Lagerplatz 4.
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Landesgartenschau Furth im Wald/Moon Hyun Sun Florist Academy Seoul