©Quelle: TVO/Monika MirosavljevicBayerns Landwirtschafts- und Tourismusministerin Michaela Kaniber hat am 9. August das diesjährige Straubinger Gäubodenvolksfest eröffnet. Bis zum 18. August werden dort rund 1,3 Millionen Besucher erwartet. “Es ist Gänsehaut pur, wenn man das Gäubodenvolksfest eröffnen darf”, sagte die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zum Auftakt. Anschließend besuchte sie beim Rundgang auch die Stände der Tourismusregionen auf der Ostbayernschau begleitet vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, dem bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbands, und Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr.
©Quelle: TVO/Monika MirosavljevicDie “weibliche Eröffnung” war ein besonderer Moment: Denn in der mehr als 200-jährigen Geschichte der Veranstaltung gab es bisher erst vier Frauen, die die Festansprache hielten – Gerda Hasselfeldt, Renate Schmidt, Barbara Stamm und Ilse Aigner. Michaela Kaniber war nun die fünfte weibliche Eröffnungsrednerin. Ebenfalls unter die Gäste gemischt hatten sich Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger und der bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter. Alle drei Minister stammen aus Niederbayern.
Die bayerische Landwirtschaftsministerin würdigte die Großveranstaltung als die “Seele Bayerns – auch wenn das Oktoberfest in München größer sei”. Traditionell haben die Festredner “Geschenke” für die Gastgeberstadt im Gepäck. Diesem Brauch folgte auch Michaela Kaniber: Sie kündigte in ihrer Rede an, Bayern werde zweieinhalb Millionen Euro investieren, um am Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing ein zentrales Prüfzentrum für elektrische Antriebe anzusiedeln. “Wir wollen aus Bayern heraus Innovationstreiber sein”.
In ihrer Rede ließ die Ministerin zudem durchblicken, dass der Freistaat Bayern die Straubinger Idee unterstützen will, so genannte “energieautarke Bauernhöfe” als Musterprojekt zu schaffen. Auch bei der Landesausstellung “Römerland Bayern” 2028, in die Straubing eingebunden ist – die niederbayerische Donau als “Nasser Limes” ist seit 2021 UNESCO-Weltkulturerbe – will der Freistaat wohlwollend begleiten, sagte Kaniber. Sie antwortete damit auf Bitten des Straubinger Oberbürgermeisters Markus Pannermayr, der die Wünsche zuvor vorgetragen hatte.
Die erwarteten rund 1,3 Millionen Gäste des Straubinger Gäubodenvolksfests dürfen sich in diesem Jahr auf unvergessliche Gaudi mit spektakulären neuen Fahrgeschäften, Genuss-Komfort in den Bierzelten, vielen kulinarischen Höhepunkten sowie ein attraktives Rahmenprogramm mit über 80 Kapellen und Musikgruppen freuen. Das “Trumm vom Paradies”, wie es einmal der Heimatdichter Max Peinkofer formulierte, will seine Gäste bis 18. August unter anderem mit einem rund 100.000 Quadratmeter großen Vergnügungspark sowie sieben Festzelten mit rund 27.500 Sitzplätzen begeistern. Parallel zum Gäubodenvolksfest öffnet bis 17. August die Verbraucherausstellung Ostbayernschau. Die “niederbayerische Weltausstellung” ist mit erwarteten bis zu 400.000 Schaulustigen eine der besucherstärksten Verbraucherausstellungen Deutschlands. Der Eintritt ist auch 2025 frei.
©Quelle: TVO/Monika MirosavljevicMichael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern, empfängt Politprominenz am Messestand auf der Ostbayernschau 2025 in Straubing.
©Quelle: obx-news/Katharina Poppe
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