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©Quelle: TVO/Frank Heuer

Niederbayerische Thermen setzen auf erneuerbare Energien

29. August 2025

Vier Heil- und Thermalbäder der Niederbayerischen Thermengemeinschaft – Rottal Terme, Europa Therme, Wohlfühl-Therme und Limes-Therme – treiben ihre Umstellung auf erneuerbare Energien konsequent voran. Ziel ist es, die Einrichtungen weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis der Thermen zu stärken.

Die Thermen setzen dabei auf ein breites Spektrum regenerativer Technologien: Photovoltaikanlagen zur Eigenstromerzeugung, Wärmerückgewinnung aus dem Thermalwasser, Grundwasser-Wärmepumpen sowie die Anbindung der Rottal Terme an das zukünftige Nahwärmenetz in Bad Birnbach. Zudem prüfen die Verantwortlichen aktuell die Anschlussmöglichkeiten weiterer Thermen an entstehende Nahwärmenetze in Bad Gögging und Bad Griesbach. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Energiekonzepts, das für jede Einrichtung individuell entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie externen Fachplanern umgesetzt wird.

Die vier Thermen wurden kürzlich erfolgreich nach dem anerkannten Energiemanagementsystem nach ISO 500001 zertifiziert, das eine systematische Erfassung, Bewertung und Optimierung des Energieverbrauchs ermöglicht. So lassen sich Einsparpotenziale identifizieren, die Effizienz der Maßnahmen deutlich steigern und die CO2-Emissionen reduzieren. „Die Einführung des Energiemanagementsystems war ein logischer Schritt auf unserem Weg zur Energieautonomie. Es unterstützt uns dabei, gezielt zu handeln und unsere Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen“, erklären Geschäftsführer Franz Altmannsperger und Matthias Kopf, Bezirksbaumeister und verantwortlich für die bauliche Umsetzung, unisono.

Auch Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident und Vorsitzender der Bäderzweckverbände, unterstreicht die Bedeutung der Transformation: „Die Energieversorgung ist eine zentrale Zukunftsfrage. Wir haben aus den Krisen der letzten Jahre gelernt und setzen nun konsequent auf regenerative Energien. Damit sichern wir nicht nur die wirtschaftliche Stabilität unserer Thermen, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“

Die energetische Transformation ist nicht nur ein ökologisches Projekt, sondern auch ein wirtschaftlicher Impuls für die Region. Als bedeutende Arbeitgeber und touristische Anziehungspunkte profitieren die Thermen von niedrigeren Energiekosten und einer höheren Versorgungssicherheit, was ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärkt.

Rückfragen bitte an: Pressesprecher Korbinian Huber, Tel. 0871 97512-513
Bezirk Niederbayern, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Maximilianstraße 15, 84028 Landshut
pressestelle@bezirk-niederbayern.de, www.bezirk-niederbayern.de

Tourismusverband Ostbayern e.V.
Autor(in): Veronika Perschl
Perschl@ostbayern-tourismus.de

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