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©Quelle: Mitterdorf/Martin Sana

aktivCARD stärkt Tourismus und Wirtschaft im Bayerischen Wald: Gesamtnutzung im Wert von 2,14 Millionen Euro

17. November 2025

Privatwirtschaftliches Erfolgsmodell ohne öffentliche Mittel – 110.000 Gäste bei 392 Gastgebern nutzten kostenlose Leistungen

REGENSBURG. Die All-Inklusive-Karte „aktivCARD Bayerischer Wald“ entwickelt sich zu einem Schwungrad für die Region. In den vergangenen zwölf Monaten nutzten 110.000 Gäste die Karte und lösten damit Leistungen und Erlebnisse im Wert von 2,14 Millionen Euro ein. Mit 680.000 Übernachtungen bei den beteiligten Gastgebern trägt das privatwirtschaftlich organisierte Modell ganz ohne öffentliche Zuschüsse maßgeblich zur Stärkung des ländlichen Tourismus bei.
„Klein- und Kleinstbetriebe machen den Charme einer ländlichen Urlaubsregion wie dem Bayerischen Wald aus. Diese Betriebe können selbst keine Zusatzleistungen anbieten. Die aktivCARD ermöglicht es ihnen, ihren Gästen dennoch kostenfreien Zugang zu rund 150 Leistungen zu gewähren. Dies ist ein extremer Vorteil für die Gäste und damit ein ausschlaggebendes Argument für die Wahl des Bayerischen Waldes als Urlaubsziel”, erklärt Dr. Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern. Die Karte öffnet Türen zu Freizeiteinrichtungen, Museen, Hallenbädern, bietet Liftkarten, Ski- oder Rodelausleihe und den Zugang zu geführten Touren.

Längere Aufenthalte, höhere Auslastung

Die Zahlen belegen die wirtschaftliche Bedeutung für die heimische Tourismusbranche: Zehn Prozent aller Übernachtungen im Bayerischen Wald entfallen auf aktivCARD-Gastgeber. Besonders bemerkenswert ist die überdurchschnittliche Aufenthaltsdauer: Mit 4,1 Tagen bleiben aktivCARD-Gäste deutlich länger als der regionale Durchschnitt von 3,5 Tagen. „Dies ist ein großer Erfolg des Modells”, betont Braun. Im Schnitt nutzt jeder Gast seine Karte 3,4-mal während des Aufenthalts.

Das System funktioniert nach dem Solidarprinzip: Die teilnehmenden Betriebe finanzieren die Karte über eine Umlage, Aufnahmegebühren entfallen. „Wir hatten eine Gesamtnutzung im Wert von 2,14 Millionen Euro in den letzten zwölf Monaten. Spitzentag war der 15. August. Am Feiertag Maria Himmelfahrt legten 4.545 Gäste ihre aktivCARD bei unterschiedlichsten angeschlossenen Einrichtungen vor. Das ist der absolute Spitzenwert seit Einführung der Karte vor elf Jahren”, freut sich Evi Reif von Reif Systemtechnik mit Sitz in Zwiesel, die die aktivCARD betreibt.

Vorbildcharakter für ländliche Regionen

Aktuell beteiligen sich 392 Gastgeber in 48 Urlaubsorten am aktivCARD-System – von Pensionen über Urlaub auf dem Bauernhof, Hotels, Ferienwohnungen und -häuser, Chalets, Gasthöfe bis zu Campingplätzen. „Dies ist ein großer Marketingvorteil für kleinere Unterkünfte. Denn mit der All-Inklusiv-Card bieten diese ihren Urlaubsgästen einerseits attraktive Leistungen, die über den ganzen Bayerischen Wald verteilt liegen. Andererseits müssen sie keine Vorleistungen erbringen, denn sie zahlen keine Aufnahmegebühr dafür”, erläutert Günter Reimann, Destinationsmanager für den Bayerischen Wald. Das Modell sei im ländlichen Raum einzigartig und habe Vorbildcharakter für andere Regionen.

Positive Effekte für die gesamte Wirtschaft

Die All-Inklusive-Karte wirkt als Katalysator für die gesamte regionale Wertschöpfungskette. Gäste erhalten die Karte automatisch bei der Anreise, sie gilt vom Anreisetag bis zum Abreisetag. Man erhält sie das ganze Jahr über. Würden Urlauber alle Leistungen einzeln bezahlen, könnten bis zu 1.300 Euro pro Person eingespart werden. „Den Gästen bleibt dadurch mehr Geld in der Urlaubskasse. So bleibt noch Geld für einen Einkauf in einer Glashütte oder man geht schön essen”, sieht Reimann weitere positive Effekte für Handel, Handwerk und Gastronomie in der Region.

„Die Karte gilt im Sommer und im Winter. Sie bündelt viele Erlebnisse und gibt damit auch einen guten Überblick über die vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung”, ist Reimann überzeugt. „Ob Schlechtwetter- oder Sportidee, mit der aktivCARD findet man nicht nur beste Freizeittipps, sondern man kann diese auch noch kostenlos besuchen.” Gerade für Familien, die auf ihr Budget achten müssen, mache dies den Bayerischen Wald als Urlaubsziel besonders attraktiv. Reimann wünscht sich eine weitere Verdichtung des Gastgeber-Netzwerks, um den Marketingvorteil für die heimische Tourismuswirtschaft noch zu verstärken.

Informationen: https://www.aktivCARD-bayerischer-wald.de

©Quelle: Mitterdorf/Martin Sana
aktivCARD-Leistung: Skipass Mitterdorf

Pressekontakt:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Ulrike Eberl-Walter
Tel.: 0941 58539-12
E-Mail: eberl-walter@ostbayern-tourismus.de
Presseinformationen: https://partner.ostbayern-tourismus.de

Bild: Eine der 150 Leistungen der aktivCARD Bayerischer Wald: Skipass für das Familien-Winterland Mitterdorf ©Mitterdorf/Martin Sana



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Tourismusverband Ostbayern e.V.
Autor(in): Ulrike Eberl-Walter
Eberl-Walter@ostbayern-tourismus.de

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