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©Quelle: DB AG/ Stefan Wildhirt

Generalsanierung Nürnberg – Regensburg

4. Dezember 2025

Von 6. Februar bis 10. Juli 2026 saniert DB InfraGO die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg. Während dieser Zeit ist die Strecke für den Zugverkehr gesperrt. Damit alle Fahrgäste dennoch an ihr Ziel kommen, hat die BEG in Abstimmung mit allen Beteiligten ein Konzept für einen leistungsstarken Ersatzverkehr erarbeitet.

DB InfraGO erneuert auf der 88 Kilometer langen Bahnstrecke Nürnberg – Regensburg in großem Umfang Gleise, Weichen, Oberleitungen und Bahnhöfe. Ausführliche Informationen zu diesem Großprojekt stellt DB InfraGO auf einer eigenen Website (öffnet in neuem Fenster) zur Verfügung.

Die BEG hat in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen Agilis und DB Regio sowie mit DB InfraGO und den betroffenen Kommunen ein Ersatzverkehrskonzept erarbeitet. Die Basis für das Ersatzkonzept bilden die Fahrgastzahlen in den Zügen, die Gegebenheiten der Straßenführung vor Ort sowie Erfahrungswerte aus anderen Streckensperrungen. Dennoch lässt sich die tatsächliche Nutzung des Ersatzverkehrs nur schwer vorhersagen. Änderungen nach Start der Generalsanierung im Februar 2026 sind deshalb möglich.

Das Ersatzverkehrskonzept setzt auf eine Mischung aus Expressbuslinien, die nur an wenigen zentralen Stationen halten, und Buslinien, die auch die kleineren Orte bedienen. Auf diese Weise kombiniert die BEG möglichst attraktive Fahrtzeiten mit der Anbindung aller Orte, an denen normalerweise Regionalzüge halten. Die Linienführung der Ersatzbusse weicht deshalb teilweise deutlich von der Linienführung der Züge ab. Um Fahrgästen die Orientierung zu erleichtern, tragen die Ersatzbuslinien überwiegend dieselben Linienbezeichnungen wie die Zuglinien, die sie ersetzen. Wie bei allen Schienenersatzverkehren lässt sich eine Verlängerung der Fahrtzeiten gegenüber dem Zugverkehr in den meisten Fällen allerdings nicht vermeiden. Ab 14. Juni 2026 folgt durch weitere Streckensperrungen eine Anpassung des Ersatzkonzepts in der Region um Plattling. Informationen dazu folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

An der Umsetzung des Ersatzverkehrs mit Bussen sind sowohl Infrastrukturbetreiber als auch Eisenbahnverkehrsunternehmen und Busunternehmen beteiligt. Fahrgastinformationen rund um die konkrete Nutzung des Schienenersatzverkehrs stellt die DB auf dieser Website (öffnet in neuem Fenster) zur Verfügung (zum Beispiel Informationen zu Haltestellen, Tickets, Fahrplänen). Alle Fahrplandaten zu sämtlichen Verbindungen und Ersatzverkehrsangeboten während der Bauphase stehen ab 15. Oktober 2025 auch in den gängigen Auskunftsmedien der DB zur Verfügung, beispielsweise auf bahn.de (öffnet in neuem Fenster) und im DB Navigator (öffnet in neuem Fenster).

Komplette Einstellung des Zugverkehrs

Die Linien RB 51 Neumarkt – Regensburg und S3 Nürnberg – Neumarkt entfallen während der Bauarbeiten komplett. (Neue Linienführung ab Dezember 2025: Strecke Nürnberg – Neumarkt wechselt von der S1 zur S3.) Bei den Linien RE 22 Nürnberg – Regensburg – München Flughafen und RE 50 Nürnberg – Regensburg – Plattling entfallen die Züge im gesperrten Abschnitt Nürnberg – Regensburg, auf dem übrigen Linienweg fahren die Züge auch weiterhin. Die Züge zwischen Nürnberg und Regensburg werden durch Busverkehr ersetzt.

Ausdünnung des Zugverkehrs

Auch auf angrenzenden Regionalzuglinien kommt es zu teils umfangreichen Änderungen, da Fern- und Güterzüge über andere Routen umgeleitet werden und der Regionalverkehr deshalb auf Fahrten verzichten muss. Ausgedünnt wird das Angebot insbesondere beim Donau-Isar-Express RE 3 zwischen München und Plattling sowie bei den Linien RB 17 und RE 18 auf der Donautalbahn zwischen Neustadt (Donau) und Regensburg. Ausfallende Züge werden hier durch Busse ersetzt. Auf weiteren Linien (RE 1 München – Ingolstadt, RB 13 Augsburg – Friedberg und RB 87 Augsburg – Meitingen) wird das Angebot ebenfalls ausgedünnt. Dort erübrigt sich ein Ersatzverkehr, da Busse das Ziel aufgrund des weiterhin dichten Takts auf der Schiene und der längeren Fahrtzeit auf der Straße später erreichen würden als der jeweils nachfolgende Zug.

Kapazitätserweiterung des Zugangebots

Beim nicht von der Sanierung betroffenen RE 40 Nürnberg – Regensburg über Amberg und Schwandorf bestellt die BEG zusätzliche Kapazitäten, um Fahrgästen eine Alternativroute auf der Schiene anbieten zu können. Die Fahrtzeit zwischen Nürnberg und Regensburg ist im RE 40 etwas kürzer als mit den Expressbussen.

Weiterführende Informationen unter https://beg.bahnland-bayern.de/de/aufgaben/planen/ersatzverkehr-generalsanierung.

Kategorien:
Sonstiges


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