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Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie“ im Haus der Bayerischen Geschichte

©Quelle: Heinrich Hoffmann_Bayerische Staatsbibliothek_Bundesarchiv, Bild 119-1486 HBG
Menschenmenge während des Hitler-Putschs auf dem Münchner Marienplatz

Regensburg (tvo / Mai 2026). Wirtschaftliche Krisen und politische Gewalt bedrohen in den frühen 1920er Jahren die Weimarer Republik. Zum Brennpunkt wird Bayern. Hier erringen die Nationalsozialisten erste Erfolge, scheitern aber im November 1923 mit einem Putschversuch. Im Hochverratsprozess lässt die bayerische Justiz die Rädelsführer glimpflich davonkommen. Die Bayernausstellung 2026 im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg zeigt den Kampf um die Demokratie Anfang der 1920er Jahre und wie sich darin der 1913 nach Bayern übersiedelte Hitler von der Zuschauer-, in die Statisten-, und schließlich in die Hauptrolle drängt.

Internationale Kooperationsausstellung
Die rund 500 Quadratmeter große Ausstellung fasst die prägenden Ereignisse im Brennpunkt Bayern in fünf Bühnenbildern zusammen und beleuchtet die zentralen Protagonisten: Wer gefährdet die Demokratie? Wer verteidigt sie? Wer wird von der Bühne gedrängt? Wer agiert im Hintergrund? Die Konzeption der internationalen Kooperationsausstellung wurde von einem hochrangig besetzten wissenschaftlichen Beirat begleitet. Diese wird in Kooperation mit dem Haus der Geschichte | Museum Niederösterreich präsentiert, das 2020 in der Ausstellung „Der junge Hitler. Prägende Jahre eines Diktators 1889 – 1914“ die Jugendjahre Adolf Hitlers in den gesellschaftlich-politischen Kontext der Donaumonarchie Österreich-Ungarn um 1900 eingeordnet hat. An die Erzählung anknüpfend, zeigt das Haus der Bayerischen Geschichte nun die gesellschaftlich-politischen Ereignisse und Strömungen in Bayern sowie Adolf Hitlers politische Anfänge in den 1920er Jahren.

Wartesaal – Bayern in den 1920er Jahren
Als kostenlose Attraktion zeigt das Haus der Bayerischen Geschichte das 25-minütige Filmschauspiel „Wartesaal – Bayern in den 1920er Jahren“, von und mit Christoph Süß, sowie Luise Kinseher, Christian Springer, Max Uthoff und Helmut Schleich in den weiteren Rollen. Das mit modernster Technik produzierte Schauspiel blickt in eine Zeit der Auf- und Umbrüche aber auch der Abgründe. Der Film ist zweimal täglich und nach Voranmeldung auf großer Leinwand zu sehen.

Weitere Informationen unter www.hdbg.de.

Presseinformationen:
Tourismusverband Ostbayern e.V., Im Gewerbepark D04, 93059 Regensburg, Tel. +49 (0)941 58539-0
Ansprechpartnerin: Ulrike Eberl-Walter, E-Mail: eberl-walter@ostbayern-tourismus.de
https://partner.ostbayern-tourismus.de/inhalte/presse/

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