Regensburg (tvo / Juni 2026). Johannes von Nepomuk wird als Brückenheiliger in Bayern, Österreich und Böhmen über alle Sprachgrenzen hinweg bei allen Volksgruppen gleichermaßen verehrt. Er gilt als Patron der Beichtväter, Priester, Flößer, Schiffer, Müller sowie als Landespatron Böhmens, Bayerns und des Hauses Habsburg. Neben dem Kreuz und Maria ist der Brückenheilige Nepomuk am häufigsten außerhalb von Kirchen zu sehen. Über 500 Nepomuk-Statuen in Ostbayern bezeugen seine Verehrung. In Plattling an der Isar existiert seit 1864 ein Verein zu Ehren des Brücken- und Schifffahrtspatrons St. Johann Nepomuk. Vor 22 Jahren eröffnete man in Plattling das erste St-Johann-Nepomuk-Museum der Welt. Die Ausstellung zeigt mehr als 300 Exponate im Museum an der Passauer Straße 23a. Johannes von Nepomuk wurde um 1345 im südwestböhmischen Ort Pomuk geboren, 1380 zum Priester geweiht und 1389 zum Generalvikar der Erzdiözese Prag ernannt. Er geriet in die Auseinandersetzungen zwischen König Wenzel IV. und dem Prager Bischof. Die Legende besagt, dass er für den König das Beichtgeheimnis nicht preisgeben wollte und dafür auf Befehl des Königs am 20. März 1393 von der Karlsbrücke in Prag in die Moldau gestürzt wurde, wo er ertrank. 1729 sprach ihn Papst Benedikt XIII. heilig. Sein Gedenktag ist der 16. Mai. https://www.nepomukverein-plattling.de/
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