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Quelle: Bei Bärnau; Foto: TVO/Woidlife photgraphy

Besuche in Bärnau und Grafenwöhr

8. Oktober 2021 · Allgemein · Oberpfälzer Wald

Am 07.10.2021 setzte Veronika Perschl die Bürgermeisterbesuche im Oberpfälzer Wald fort und besuchte die Städte Bärnau und Grafenwöhr.

In Bärnau waren Bürgermeister Alfred Stier und die Leiterin der Tourist Information im Geschichtspark sowie Geschäftsführerin der Via Carolina e.V., Ilona Hunsperger die Gesprächspartner. Bärnau hat in den letzten Jahren durch den Geschichtspark Bayern-Böhmen große überregionale Bekanntheit erlangt. Erst vor kurzem feierte dieser sein 10jähriges Bestehen. Eingebunden in die Ferienregion Stiftland profitiert man stark von deren vielfältigen Marketingmaßnahmen. Sehr erfolgreich gestalteten sich heuer die Onlinemarketingmaßnahmen, die zusammen mit der Ostbayern Tourismusmarketing GmbH entwickelt und durchgeführt wurden. Für die nächsten Jahren hofft Bärnau auf ein weiteres Leuchtturmprojekt auf der nahegelegenen Silberhütte: Geplant ist hier das 1. Europäische Klima- und Naturverständnis-Zentrum, das nach neuesten ökologischen Grundsätzen errichtet werden soll. Begleitend dazu sollen in näherer Umgebung (Altglashütte) 40 Tiny-Häuser vor allem für die Unterbringung von Schülern entstehen, die von dort aus dann naturnahe Lernorte besuchen sollen. Dieses herausragende Projekt wäre ein wertvoller Beitrag für einen nachhaltigen Tourismus im Oberpfälzer Wald bzw. Ostbayern.

In Grafenwöhr erfolgte das Gespräch mit Bürgermeister Edgar Knobloch. Herr Knobloch ist zugleich Vorsitzender der ILE Vier-Städte-Dreieck, die inzwischen aus 10 Städten und Gemeinden besteht. Die Stadt Grafenwöhr wird in erster Linie mit dem Truppenübungsplatz der Amerikaner verbunden; rund 15.000 US-Amerikaner leben in und um Grafenwöhr. Bürgermeister Knobloch betont in diesem Zusammenhang neben dem wirtschaftlichen auch das große touristische Potenzial, das sich durch die Amerikaner für die Region ergibt, vor allem vor dem Hintergrund, dass diese nur zwei bis drei Jahre in Deutschland bleiben und dann wieder neue Soldaten mit ihren Familien nachkommen. Gerade die vielfältigen Angebote rund um die Themen Radeln und Wandern werden von den ausländischen Mitbewohnern gerne angenommen. Erste Informationen und Prospekte aus dem Oberpfälzer Wald erhalten sie inzwischen bereits bei der Begrüßung. Zukünftig möchte sich Grafenwöhr noch stärker kulturell positionieren. Neben dem Militärmuseum ist hier insbesondere die spannende Kulisse der Schönberg-Bühne in einem Steinbruch zu nennen, die für zahlreiche Veranstaltungen genutzt wird, u.a. auch vom Landestheater Oberpfalz. Im Bereich Freizeit & Erholung arbeitet man aktuell an einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung der Dießfurter Freizeitseen. Neben der Freizeitnutzung sollen vor allem die Bereiche am Ostufer einer sanften Nutzung inkl. Themen wie Umweltbildung zugeführt werden.

 

 

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