
Hier finden Sie die Vorschau 2026 als PDF zum Download
Nachfolgend finden Sie Informationen zu einer kleinen Auswahl aus den vielen Veranstaltungen und kulturellen Höhepunkte, die in Ostbayern stattfinden (Stand 12/2025).
Bayerische Landesausstellung 2026: MUSIK IN BAYERN, 25.04.-08.11.2026 in Freyung
2026 findet die Bayerische Landesausstellung zum Thema Musik im Färberhaus in Freyung im Bayerischen Wald statt. Der Titel lautet: Musik in Bayern. Die Ausstellung wird vom 25. April bis 08. November 2026 gezeigt. Die kulturhistorische Schau zeigt die Vielfalt bayerischer Musik von der Renaissance bis heute – von Orlando di Lasso über Roy Black bis LaBrassBanda – und räumt mit gängigen Klischees auf. Nach der Ausstellung wird das TonYversum im Färberhaus dauerhaft als „Science Center“ genutzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Klang, Schall, Hören und Musik. Das Zentrum soll wissenschaftliche Inhalte anschaulich und interaktiv vermitteln und besonders auch jüngeren Besuchern den Zugang zu Wissenschaft durch Mitmachangebote erleichtern. Termin: 25. April bis zum 8. November 2026. https://www.musik-in-bayern.de/, https://www.hdbg.de/ausstellungen/bla2026-musik-in-bayern.html
IBU Cup Biathlon – 07.-11.01.2026
Der IBU Cup Biathlon ist seit vielen Jahre das wichtigste Sportevent im Arberland. Es findet vom 07.-11. Januar 2026 im Hohenzollern Skistadion am Großen Arber statt. Die qualitativ hochwertige Ausrichtung des Events ist dem Organisationskomitee wichtig. Es freut sich auf viele Zuschauer und Gäste. Besonders stolz ist die Region darauf, die hohen Anforderungen der IBU (International Biathlon Union) voll erfüllen zu können. Informationen: www.biathlon-dahoam.de
Ski-Langlaufevent Woid-Team-Trophy in Bodenmais – 17.01.2026
Woid-Team-Trophy, das Ski-Langlauf-Event für alle, findet am 17. Januar 2026 am Bretterschachten bei Bodenmais statt. Naturerlebnis, Spaß und Geselligkeit stehen im Vordergrund. Es wird daher keine Zeitmessung genommen und jede und jeder kann mitmachen. Start ist um 10:30 Uhr. Die Tour führt auf der Höhenloipe vom Bretterschachten nach Schareben, auf 20 oder 27 Kilometern Länge. Die Chamer Hütte und die Berghütte Schareben bieten für die Langläufer und -läuferinnen Genuss-Rastplätze mit Verpflegung. Zum Start und zurück ist ein Bustransport von und nach Bodenmais eingerichtet. Die Teilnehmer erhalten einen Essensgutschein für Bodenmaiser Restaurants nach dem Lauf und nehmen an der große OpenAir Party bei JOSKA Bodenmais mit der der bayerischen Partyband Saxndi – Skilangläufer-Party in der Diskothek “Platzl“ teil. Informationen zur Teilnahme und Teilnahmegebühr: https://www.woid-team-trophy.com/de
Subaru – Skadi Loppet in Bodenmais – 24. und 25.01.2026
Du liebst die Herausforderung?“ Das ist nicht umsonst der Slogan für die Teilnehmer des Skadi Loppet in Bodenmais /Germany. Auf 1040 bis1300 Meter Seehöhe sind die Skadi Loppet Loipen angelegt und mit mehr als 1000 m Höhendifferenz über die 42 Kilometer, zählen die Skadi Loppet Strecken zu den anspruchsvollsten in der internationalen Skimarathon-Szene. Der Subaru – Skadi Loppet findet am 24. und 25. Januar 2026 in Bodenmais. https://www.skadi-loppet.de/de
Deutsche Meisterschaft im Skimarathon in Bodenmais – 25.01.2026
Die Deutsche Meisterschaft der Damen und Herren im Skimarathon 2026 über 42 km in klassischer Technik findet im Rahmen des SUBARU Skadi Loppet am 25.01.2026 statt.
Veranstalter ist der Deutsche Skiverband (DSV), in Zusammenarbeit mit der Organisationleitung Skadi Loppet/Skadi Bodenmais. https://www.skadi-loppet.de/de/deutsche-meisterschaft-skimarathon
Biathlon Jugend- und Juniorenweltmeisterschaft 2026 am Großen Arber – 23.02. bis 08.03. 2026
40 Nationen tragen die Biathlon Jugend- und Juniorenweltmeisterschaft 2026 am Großen Arber untereinander aus. Vom 23. Februar bis zum 8. März 2026 erwartet das Hohenzollern Skistadion 800 Nachwuchssportler mit Betreuern sowie Medienschaffende zu diesem hochklassigem Winterevent. „Die hervorragende Infrastruktur des Hohenzollern Skistadions, ein erfahrenes Organisationskomitee und erstklassige Beherbergungsbetriebe mit herzlicher Gastfreundschaft, das war ein entscheidender Vorteil bei der Bewerbung um die Austragung“, sagt Herbert Unnasch, Leiter des Organisationskomitees.
Informationen: www.biathlon-dahoam.de
Chinesenfasching am Unsinnigen Donnerstag, 12.02.2026 in Dietfurt a.d. Altmühl
Kurios, ausgefallen und aus dem bayerischen Karnevalskalender nicht mehr wegzudenken: Seit mehr als 70 Jahren läutet der legendäre Chinesenfasching in Dietfurt a.d. Altmühl das Ende des närrischen Treibens ein. Vom Unsinnige Donnerstag mit prächtigem Festzug, dem Höhenpunkt des bunten Spektakels, bis zum Kehraus am Faschingsdienstag wird aber noch einmal kräftig gefeiert. www.dietfurt.de
650 Jahre Stadt Grafenau
Grafenau, die älteste Stadt des Bayerischen Waldes, kann 2026 den 650. Jahrestag der Erhebung zur Stadt feiern. Im Jahre 1376 gewährte Kaiser Karl IV. dem damals kleinen Städtchen die Gunst, als einzige Stadt im Bayerischen Wald ihren Hoheitsbereich mit Mauern abzugrenzen und Privilegien in Anspruch zu nehmen, die später das Gemeinwesen zu großer Blüte führten. Die geschichtlichen Anfänge Grafenaus liegen im Dunkel der Vergangenheit. Der erste schriftliche Nachweis über Grafenau stammt aus dem Jahre 1255. Der Handel mit Salz war für Grafenaus Entwicklung bedeutend. Sicherlich war Grafenau schon damals für Salzhändler ein gastlicher Rast- und Handelsplatz, als sie auf beschwerlichen Säumerpfaden das “weiße Gold” nach Böhmen transportierten. Galt der “Wald” früher als schwer zugänglich und abgeschieden, so weiß man gerade dies heute zu schätzen. Bis heute konnten sich so Kultur und Brauchtum entwickeln und erhalten. Aber die Zeit ist nicht stehen geblieben. Aus Geschichte und Gegenwart gibt es in Grafenau vieles zu entdecken. Link zu den Jubiläumsangeboten 2026
Quelle: https://www.grafenau.de/tourismus-grafenau/de/urlaubsthemen/saeumerstadt/die-aelteste-stadt
Nascha Pfinsta, 12.02.2026 in Moosbach
Der „Nasche Pfinsta“, das ist der Unsinnige Donnerstag auf oberpfälzisch. Und dieser verwandelt den kleinen Markt Moosbach im Naturparkland Oberpfälzer Wald in eine Maschkererwelt mit tausenden phantasievoll kostümierten Besuchern. Vor den Open-Air-Bühnen wird bis in die Morgenstunden gefeiert. www.moosbach.de
Mensch und Musik im MEMU, Konzerte ab 16.02.20026 in Essing
Der Markt Essing hat den ehemaligen Pfarrhof in eine außergewöhnliche Kultureinrichtung umgewandelt, das MEMU. Die Abkürzung steht für Mensch und Museum. Das Faschingskonzert am 16. Februar mit Ilona Cudek & Friends, das Konzert der Unterbiberger Hofmusik am 02. Mai, TRI-ART mit Wasser, Klang und Licht mit der Tina Turner Tribute Band am 01. August, das Konzert mit Recital Flöte und Harfe am 31. Oktober und das Philharmonische Konzert mit dem Isarquartett München am 01. November 2026 füllen das Stiftsgebäude mit Klängen und Leben. Noch ein weiterer Mensch wird das MEMU im neuen Jahr bereichern: Der „Mann aus Neuessing“. Er ist 34.000 Jahre alt. Sein Skelett wurde in den Klausenhöhlen bei Neuessing gefunden. Es wird derzeit im antrophologischen Museum in München gescannt und als Replikat wieder nach Essing zurückkehren. https://memu.marktessing.de/
GenussWochen vom 09. bis 22.03.2026 in Bad Abbach
Die Bad Abbacher Wirte und Gastronomen veranstalten erstmals gemeinsame Genusswochen. Zwei Wochen lang, vom 09. bis 22. März 2026 verwandelt sich die Kur- und Wohlfühlgemeinde zwischen Regensburg und Kelheim in eine Bühne für regionale Kulinarik, kreative Küche und authentische Gastfreundschaft. Ob feine Menüs, saisonale Schmankerl oder besondere Events rund ums Thema Genuss, überall in Bad Abbach locken kulinarische Erlebnisse, die zu einer Genussreise durch die Vielfalt der regionalen Küche führt. Denn bei den Genusswochen wird gekocht, was die schöne Donauregion zu bieten hat. Frisch, ehrlich und mit einem Augenzwinkern. Ein Erlebnis, das verbindet und die Lebensfreude der Gemeinde spürbar macht. Bad Abbacher GenussWochen
25 Jahre Kulturtage Kelheim, ab 19.03.2026 im Landkreis Kelheim
2026 die Stadt Kelheim „25 Jahre Kulturtage Kelheim“. Die Musikvereinigung Kelheim bereichert die Kulturtage seit 25 Jahren mit großen Konzertmomenten. Zum Jubiläum erwarten die Besucher über das Jahr verteilt vier Konzerte: Am 19. März verzaubert das Gasteig-Orchester München unter der Leitung von Sreten Krstić mit Meisterwerken der Romantik im Kursaal Bad Abbach. Die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi präsentieren die Audi Jugendchorakademie (70 Sänger), Solisten von Weltrang und Akamaus, Akademie für Alte Musik Berlin (50 Mitglieder) am 22. Juli in der Dreifachturnhalle Kelheim. Die Leitung hat Professor Martin Steidler, Hochschule für Musik und Theater München Die Pfarrkirche St. Pius Kelheim öffnet die Türen am 2. Oktober für ein geistliches Konzert mit Meisterwerken der Barockmusik aus Italien und Deutschland. Es wird präsentiert von Concerto München und Marie-Sophie Pollak (Sopran) unter Leitung von Johannes Berger. Den glanzvollen Abschluss des Jahresreigens bildet das Weihnachtskonzert mit Solisten der Münchner Philharmoniker am 20. Dezember im Saal der Kreissparkasse Kelheim. Konzertmeister ist Sreten Krstic. Information zu den Konzerten: www.musikvereinigung-kelheim.de
Frühling im Park am 18. und 19.04.2026 in Bad Abbach
Der Frühling ist erwacht und mit ihm ein ganz besonderes Event: „Frühling im Kurpark“. Am 18. und 19. April 2026 liegen in Bad Abbach bei Regensburg Farben, Düfte und Klänge in der Luft Gartenfreunde, Familien und alle, die den Frühling lieben, erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Pflanzen, Ausstellern, kulinarischen Köstlichkeiten und Musik. Liebhaber von Blumen und Pflanzen können sich auf eine feine Auswahl an Frühjahrsblühern und Pflanzensortimenten freuen. Neben der grünen Pracht gibt es auch genussvolle Köstlichkeiten zu entdecken. Die Veranstaltung wird von stimmungsvoller Musik begleitet. Frühling im Kurpark – Markt Bad Abbach
Gartenmarkt am 26.04.2026 in Moosbach im Naturparkland Oberpfälzer Wald
Ob Hobbygärtner oder Naturfreunde, sie alle haben ihre Freude am beliebten Moosbacher Gartenmarkt. Von 11:00 bis 18:00 Uhr öffnet dieser im idyllischen Generationenmarkt Gruberbach. Schöne Terrainwege, die Kneippanlage und der plätschernde Gruberbach stellen die einzigartige Kulisse des Gartenmarkts. Der Eintritt ist frei. Eine Verlängerung des Aufenthalts zum Kurzurlaub lohnt sich. www.moosbach.de
Drumherum – Volksmusikspektakel, 21. bis 25.05. 2026 in Regen
Das Drumherum Volksmusik-Festival findet alle zwei Jahre rund um Pfingsten in Regen statt und zieht über 50.000 Besucher an. Musiker aus Bayern und darüber hinaus präsentieren regionale Volksmusik in vielfältigen Veranstaltungsformen. https://www.drumherum.com/
Rock the Hill am Geißkopf, 04.-07.06.2026 in Bischofsmais
Rock the Hill ist ein Musik- und MTB-Festival, das vom 4 bis 7. Juni 2026 am Geisskopf stattfindet. An zwei Abenden gibt es Musik von Rock bis Mund-Art. Der Nachmittag ist mit MTB Expo, Testbikes und Equipment, Trainings und Kursen gestaltet. Informationen: https://rockthehill.de/
Gunther Festspiele Rinchnach, 30.05. bis 20.06.2026, Rinchnach
Der Volksheilige Gunther spielt die Hauptfigur bei den Gunther-Festspielen in Rinchnach im Bayerischen Wald. Sie werden vom 05. Bis 20. Juni auf der Freilichtbühne Gehmannsberg in Rinchnach aufgeführt. Das faszinierende Schauspiel erzählt den Lebenswandel von Gunther, einem einstigen Reichsgrafen in Thüringen, der im Alter von 50 Jahren Benediktinermönch und schließlich zum weithin verehrten Eremiten wurde. Es schildert, wie er den einstigen „Nordwald“ im Auftrag des Benediktinerklosters Niederalteich rodete und erzählt von der Gründung der Probstei Rinchnach. Über hundert begeisterte Laienspieler, einige schwere Pferde sowie modernste Ton- und Lichttechnik sorgen auf der imposanten Bühne im ehemaligen Steinbruchgelände dafür, dass die Zuschauer eindrucksvoll in die Zeit vor über 1000 Jahren eintauchen können. Der Kartenvorverkauf für die neun geplanten Aufführungen wird voraussichtlich zum Jahreswechsel starten. Geplante Termine: 30.5., 3. 5., 6., 11., 12., 13., 19. und 20. Juni 2026 – jeweils um 20:30 Uhr. Die Zuschauer erwartet eine überdachte, ansteigende Tribüne mit 400 bequemen Sitzplätzen mit Rückenlehne. Tickets: www.okticket.de oder telefonisch unter 09921/9466-16. Informationen: www.rinchnach.de
3. Burgfestspiele „EILLES – Das Beste ist gerade gut genug!“, 26.06.-11.07.2026, Vilseck
Die 3. Festspiele auf Burg Dagestein bei Vilseck (Landkreis Amberg-Sulzbach) von 26. Juni bis 11. Juli 2026 verwandelt den Burghof in die Welt von Josef Xaver Eilles, geboren im März 1845 in München. Er gilt als einer der Mitbegründer der hiesigen Teekultur. Er war ein erfolgreicher Kaufmann, Kaffee- und Teehändler und königlich bayerischer Hoflieferant von König Ludwig II. Das neue Stück aus der Feder der freien Autorin Gerda Stauner lautet „EILLES – Das Beste ist gerade gut genug!“. Es spielt in den Jahren 1858, 1870 und 1873 und wird vorwiegend von der „Stadtbühne Lolamannen Vilseck e.V.“ inszeniert. Termine, Kartenvorverkauf: www.okticket.de, Informationen: www.vilsecktheater.de
Bayerische Fleischrinder Landestierschau, 22.08./23.08.2026, Moosbach
Es ist eine besondere Schau: Gezeigt werden Fleischrinder, also Angus, Charolais, Dexter oder Welsh Black. Bei der nun schon dritten Schau in Moosbach kann man nicht nur die prächtigen Rinder bewundern, sondern auch einiges über die Leistungen der Weidehaltung für die Biodiversität, den Artenreichtum und die Landschaftspflege erfahren. Denn die Fleischrinder wachsen überwiegend im Herdenverband auf Weiden auf und werden nicht gemolken. Sie leben in der sogenannten Mutterkuhhaltung, ziehen also ihre Kälber selbst auf. 28 verschiedene Rinderrassen betreut der Fleischrinderverband in Bayern, darunter auch einige, die im Bestand gefährdet und vom Aussterben bedroht sind. Termin ist der 22./23. August 2026 in Moosbach. www.fvb-bayern.de
Gartentage in Bad Abbach, 12./13.09.2026, Bad Abbach
Vom 12. bis 13. September 2026 verwandelt sich der Kurpark in ein Paradies für Gartenliebhaber: Die Gartentage 2026 laden Groß und Klein dazu ein, die Schönheit und Vielfalt der Pflanzenwelt zu entdecken. Über 80 Aussteller präsentieren ihre liebevolle Handwerkskunst sowie Dekoratives für Garten und Heim, wie Unikate aus Stein und Holz, Keramik, Schmuck, Genähtes oder Geflochten. Darüber hinaus präsentieren regionale Gärtner, Blumenhändler und Anbieter von Gartenaccessoires ihre Neuheiten. Für Kinder gibt es spezielle Mitmachaktionen und Spielbereiche mit Kinderkarussell, einer Eisenbahn, einem Bastelangebot und Entenangeln. Mit Spiralkartoffeln, Fisch, Grillfleisch und Süßem ist für das leibliche Wohl gesorgt. Gartentage 2026 – Markt Bad Abbach
©Quelle: (c)Förderverein Nibelungen-Festspiel_Göttl u. GöttlNiebelungen-Festspiel Plattling_Bild 2022
Nibelungen-Festspiel 17. bis 25.07.2026 in Plattling
Macht, Liebe, Verrat, Vergeltung: Das Nibelungen-Festspiel in Plattling in Niederbayern wurde für das Festspieljahr 2026 neu inszeniert. Die Zuschauer tauchen ein in das mittelalterliche „Pledelingen“. Im Zentrum dieses Events steht die Inszenierung, welche Schauspiel, Musik, Tanz und die großen Emotionen dieser alten Sage vereint. Das Publikum darf sich auf immersive Kulissen, lebendige Szenen und eine beeindruckende Mitwirkung der Darstellenden freuen – von Bürgern über Ritter bis hin zu Königen. Abseits der Bühne lockt der mittelalterliche Markt mit Lagerfeuern, Handwerk, Speis und Trank: ein Erlebnis für Jung und Alt, das Kultur, Unterhaltung und Geschichte miteinander verbindet. Das Festspiel wird am 17./18. und vom 23.-25. Juli 2026 aufgeführt. Der Nibelungenmarkt findet vom 23. – 26. Juli 2026 statt. https://www.nibelungenfestspiele.com/festspiel/festspiel-2026/
22. Thurn und Taxis Schlossfestspiele vom 10. bis 19.07.2026 in Regensburg
Die Thurn und Taxis Schlossfestspiele finden 2026 zum 22. Mal vom 10. bis 19. Juli in der zauberhaften Atmosphäre von Innenhof und Park des Fürstlichen Schlosses in Regensburg statt. Ein hochkarätiges, alle Genres überspannendes Programm mit einem Großaufgebot internationaler Stars machen das Festival für über 30.000 Besucher aus dem In- und Ausland alljährlich zu einem Magneten im Festspielsommer. Der charismatische US-Jazz-Star Gregory Porter kommt am 19. Juli 2026 zurück auf die fürstliche Schlossfestspielbühne. Mit seinen eingängigen Melodien verzaubert der gefühlvolle Jazzsänger mit unverkennbarer Ballonmütze und samtiger Baritonstimme gemeinsam mit seiner Band den Schlosshof. In Regensburg präsentiert der Ausnahmesänger eine einzigartige Mischung aus Jazz, Soul, Blues und Gospel.Deutschlands Rocklegende Peter Maffay kommt am 16. Juli 2026 zu den Thurn und Taxis Schlossfestspielen. Nach dem überwältigenden Erfolg seiner „Love Places“-Konzerte setzt er die Reihe fort und kommt nach Regensburg. Am 12. Juli 2026 lädt Tenorstar Jonathan Tetelman gemeinsam mit der herausragenden Sopranistin Tamara Radjenović zu einer festlichen Operngala der Extraklasse. Begleitet von den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Andreas Klippert präsentieren sie die schönsten Arien und Duette von Puccini, Verdi und vielen mehr. Schlagerqueen Andrea Berg und ihre Band kommen am 13. Juli 2026 zu den Schlossfestspielen nach Regensburg. Alle Fans dürfen sich schon heute auf eine spektakuläre Bühnenshow der erfolgreichsten Sängerin der deutschen Chart-Geschichte freuen. Die Thurn und Taxis Schlossfestspiele 2026 werden am 10. und 11. Juli mit Giuseppe Verdis Meisterwerk „La Traviata“, in einer brandneuen, gefeierten Inszenierung des Mainfranken Theaters Würzburg glanzvoll eröffnet. Weitere Festspielveranstaltungen werden zu einem späteren Zeitpunkt angekündigt Tickets ab sofort: www.odeon-concerte.de, Tel.0941 29 60 00
Trenck der Pandur vor Waldmünchen, Historisches Freilichtfestspiel vom 11.07. bis 15.08.2026
Eine Ära endet, 2026 finden die Trenckfestspiele zum letzten Mal in dieser Form statt, bevor sie 2027 neu erzählt werden. Wilde Reiterszenen im Schein lodernder Lagerfeuer versprechen einen atemberaubenden Theaterabend. Bis zu 300 Laienschauspieler entführen das Publikum ins Jahr 1742 und lassen die schicksalhaften Ereignisse zur Zeit des Österreichischen Erbfolgekriegs lebendig werden. Die Nacht bricht herein, das Hufgeklapper der aufgaloppierenden Pferde ist von weither zu hören, Kanonendonner grollt, aufgewirbelter Staub und das Schnauben der Pferde mit weit aufgeblähten Nüstern lassen die Geschichte lebendig werden. Das flackernde Feuer wirft die Schatten des Geschehens an die alte Stadtmauer. Der Trenck ist vor den Toren der Stadt. Gelingt es ihm und seinen wilden Panduren die alte Grenzstadt einzunehmen? Gewaltig, leidenschaftlich und lebendig präsentiert sich „Trenck der Pandur vor Waldmünchen“. Die Zuschauer verfolgen das Geschehen auf einer architektonisch imposanten, überdachten und dreiseitig verglasten Tribüne. Premiere hat „Trenck der Pandur“ am 11. Juli, bis zum 15. August stehen sieben weitere Aufführungen auf dem Spielplan. www.trenckfestspiele.de
Drei große Feste runden die Festspielsaison in Waldmünchen ab:
Schlossfest im Innenhof des Pflegerschlosses am 02.08.2026
Countryfest im Stadtpark mit Empfang der Sternreiter am 14.08.2026
Pandurenlager mit Lagerleben im Stadtpark am 16.08.2026
Weitere Veranstaltungen des Trenckverein | Events
Zünftiges Volksfest, 21. bis 25.08.2026 in Riedenburg
„Ein Prosit der Gemütlichkeit“ wird beim Riedenburger Volksfest ausgerufen. Die Drei-Burgen-Stadt an der Altmühl weiß zu feiern. Auftakt ist die nach alter Tradition stattfindende Wahl der Drei-Burgen-Königin. Am Volksfestfreitag werden Krone und Zepter zum 55. Mal übergeben. Für alle Schafkopfbegeisterten findet am Volksfest-Samstag, ab 14 Uhr, ein Turnier statt, bei dem es Geld- und Sachpreise zu gewinnen gibt. Im Festzelt sorgen jeden Abend Blaskapellen und moderne Showbands für gute Stimmung. Für das leibliche Wohl mit Speis und Trank sorgt die Brauerei Riemhofer. Im Weinzelt lässt man den Tag gemütlich ausklingen. Volksfest | Stadt Riedenburg
Schlossfest Freyung auf Schloss Wolfstein, 04. bis 06.09.2026 in Freyung
Am ersten Septemberwochenende drehen mittelalterliche Händler, Handwerker, Fieranten, Gaukler, Fechtgruppen und Marktwächter das Rad der Zeit um 350 Jahre zurück. Auf Schloss Wolfstein herrscht beim historische Freyunger Schlossfest farbenfrohes Treiben. Es ist eines der größten historischen Feste in der gesamten Region. Besonders beliebt sind die Aufführungen der diversen Fechtgruppen, die Akrobatikshow und das beeindruckende Feuerspektakel zu später Stunde. Es wird gespielt und gefeilscht, naturtrübes Bier und Marktwächter-Wein getrunken und in der alten Schlosstaverne werden historische Gerichte kredenzt. Im nahegelegenen Forstgarten schlagen zahlreiche historische Gruppen aus Nah und Fern ihr Lager auf und sorgen bereits am Zugang zum Schloss für das richtige Ambiente. www.freyung.de
Museumsfest im Steinzeitmuseum am 03.10.2026 in Landau an der Isar
Das Museumsfest im Kastenhof Landau steht 2026 unter dem Motto „Spielend in die Steinzeit“. Mitmachprogramme laden Kinder und Erwachsene zu Spielen mit Naturmaterialien, römischen und mittelalterlichen Spielen ein und auch moderne Spiele, die sich mit der Steinzeit beschäftigen, kommen nicht zu kurz. Der Lehmkuppelofen wird betrieben und die Besucher können selbst kleine Steinzeit-Semmeln backen. Bogenschießen im Stadtgraben und kulinarische Spezialitäten runden das Fest ab. Das Museumsfest 2026 richten das Museum für Steinzeit und Gegenwart und der Förderkreis Niederbayerisches Archäologiemuseum e.V. am 3. Oktober aus. https://www.steinzeit-museum.de/
Traditioneller Leonhardiritt, 25.10.2026, Bad Gögging
Der letzte Sonntag im Oktober steht in Bad Gögging traditionell im Zeichen des Leonhardiritts. Der festliche Umritt und die Pferdesegnung findet am 25. Oktober 2026 zu Ehren des Heiligen Leonhard statt. Er gilt als Schutzpatron landwirtschaftlicher Tiere. ab 14 Uhr zieht das beliebte Fest rund um die Pferdesegnung und den festlichen Umzug wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Ein attraktives traditionelles Rahmenprogramm ergänzt die Festlichkeiten. Entlang der Strecke bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die prachtvollen Tiere und Gespanne zu bewundern – sei es rund um die St.-Andreas-Kirche, Am Grieß bei der Bühne, an der Gänselliesl oder am Kurplatz. www.bad-goegging.de
Christkindlmarkt 2026 am 05./06.12.2026 in Riedenburg
Zum zweiten Adventswochenende dürfen sich die Besucher auf den romantischen Riedenburger Christkindlmarkt am weihnachtlich verzauberten Marktplatz freuen. Viele Vereine bieten eine Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten an während örtliche Blaskapelle weihnachtliche Klänge ertönen lassen. Kinderaugen leuchten, wenn das Christkind am Samstag erscheint. An beiden Tagen wartet zudem am Christkindl-Postamt ein Engel darauf, die Wunschzettel der Kinder entgegenzunehmen. Natürlich wird jeder einzelne eingeworfene Brief vom Christkind höchstpersönlich beantwortet. www.riedenburg.de
Weihnachtsmarkt vom 05. und 06.12.2026 auf Schloss Burgtreswitz in Moosbach
Das Schloss Burgtreswitz öffnet am zweiten Adventswochenende am 5. und 6. Dezember 2026 seine Tore für einen Weihnachtsmarkt im historischen Ambiente. Das Schloss, der malerische Innenhof und der Schlossgarten werden bei weihnachtlichen Düften im Lichterglanz erstrahlen. Viele Händler, Vereine und Hobbykünstler bieten eine vielseitige Warenauswahl an. Geboten werden Leckereien und deftiges vom Grill und aus dem Backofen. Im Schlosshof erklingt weihnachtliche Musik und auch das Christkind mit seinen Engeln kommt an beiden Tagen und verteilt an die Kinder kleine Gaben. Der Förderverein Schloss Burgtreswitz bietet einen kostenlosen Busverkehr von Moosbach nach Burgtreswitz an. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. www.schloss-burgtreswitz.de
Fünf Jahre UNESCO-Welterbe Grenzen des Römischen Reichs – Donaulimes (westl. Abschnitt)
Donaulimes (seit 2021)
Die “Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)” wurden 2021, also vor fünf Jahren zum UNESCO Welterbe ernannt. Die Donau ist immer schon ein touristisch wertvoller und geschichtsträchtiger Raum. Mit dem UNESCO-Welterbe steht ganz speziell die römische Geschichte im Mittelpunkt. Ostbayern bietet zwischen Eining bei Kelheim und Passau einzigartige Kostbarkeiten römischer Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang war die Donau die Grenze des Römischen Reichs und hat beeindruckende Spuren des damaligen Lebens hinterlassen. Überreste militärischer Anlagen, Siedlungen, Kastelle sowie Gegenstände des römischen Lebens, Artefakte der Kultur und der Bräuche.
Das UNESCO Welterbe besteht aus einzelnen Parzellen entlang des Donaulimes. Dazu gehören nun Legionslager, Auxiliarkastelle, Kleinkastelle, Wachttürme, Brückenköpfe, Marschlager und zugehörige zivile Siedlungen beginnend bei Bad Gögging donauabwärts – entlang des “Nassen Limes. Dies sind neben weiteren Teilen in Kelheim das Heiligtum auf dem Weinberg bei Eining und das Kleinkastell Weltenburg-Am Galget, in Regensburg die Befestigungsmauern des Legionslager Regensburg mit Porta Praetoria und die Befunde unter dem Niedermünster, in Straubing das frühere Ostkastell III, östlich des heutigen Stadtzentrums und die Überreste des Kastells auf dem Kirchhügel von St. Peter, in Künzing die nicht ausgegrabenen Teile eines hölzernen Amphitheaters und eine anschließende Fläche der zivilen Kastellsiedlung der mittleren Kaiserzeit sowie in Passau das Römermuseum Kastell Boiotro, welches teilweise auf den Fundamenten des spätrömischen Kastells Boiotro ruht. https://www.unesco.de/staette/grenzen-des-roemischen-reiches-donaulimes-westlicher-abschnitt/
(Blick auf 2028: Bayerische Landesausstellung “Römerwelten Bayern“)
Ihr Pressekontakt:
Frau Ulrike Eberl-Walter
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04
93059 Regensburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0941 58539-0
https://www.ostbayern-tourismus.de/
Die Bayerische Landesausstellung 2026 trägt den Titel „Musik in Bayern“ und findet vom 25. April bis 8. November 2026 in Freyung, im Herzen des Bayerischen Waldes, statt. Die Ausstellung lädt zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein: abwechslungsreich, überraschend und berührend. Die Vorfreude auf die Bayerische Landesausstellung 2026 ist groß, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Einen ersten Höhepunkt bildet die Präsentation des zentralen Ausstellungsmotivs durch das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) und der Stadt Freyung.
„Mit der Vorstellung der Werbelinie beginnt die Reise in ein musikalisches Bayern, wie es viele vielleicht noch nie erlebt haben. Die Landesausstellung 2026 wird Auge und Ohr, Herz und Seele ansprechen und zeigen, dass Musik ein verbindendes Element unserer Kultur ist“, so die Veranstalter.
Was macht den bayerischen Sound aus?
Was haben LaBrassBanda und Orlando di Lasso, Liesl Karlstadt oder der Zwiefache gemeinsam? Ganz Bayern ist Musik und diese Musik geht von Bayern aus hinaus in die Welt! „Die Landesausstellung wird dieser klanglichen Vielfalt Raum geben. Sie präsentiert traditionelle Volksmusik ebenso wie Punk und Rock, Klassik, Orchester und Festspiele von Weltrang, Popereignisse und Musikkabarett… ein musikalisches Spektakel für alle Sinne. Dabei wird Mitmachen großgeschrieben. Und das nicht nur im Freyunger TonYversum, sondern auch in der gesamten Region im Dreiländereck Bayern – Böhmen – Österreich“, stellt Richard Loibl, der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte in Aussicht. Das Haus der Bayerischen Geschichte präsentiert die Ausstellung im TonYversum. Die Stadt Freyung als Projektpartner organisiert tägliche Musikerlebnissen und Live-Acts auf Bühnen, in Kirchen, auf Stadt-/Marktplätzen oder mitten in der Natur. 199 Tage lang verschmelzen Kultur und Klang, Tradition und Innovation, Stadt und Natur zum musikalischen Festspiel im Bayerischen Wald.
Große Freude in Freyung
„Dass die Landesausstellung 2026 nach Freyung kommt, ist für uns Auszeichnung und Ansporn zugleich“, freut sich Freyungs Bürgermeister, Dr. Olaf Heinrich. „Wir wollen zeigen, wie lebendig unsere Region ist – und wie sehr Musik hier zu Hause ist.“ Seit 2019 ist die Volksmusik-akademie in Bayern in der Kreisstadt angesiedelt. Mit dem TonYversum im Herzen der Stadt entsteht ein weiterer Erlebnisort. 2026 wird das Gebäude zum Schauplatz der Landesausstellung, ab 2027 öffnet es als Science Center, in dem Besucherinnen und Besucher jeden Alters die faszinierenden Phänomene von Klang, Schall, Musik und Hören entdecken können.
Ein visuelles Zeichen für den Auftakt
Bis es aber soweit ist, liegt noch viel Arbeit vor den Veranstaltern. Mit der Präsentation des zentralen Motivs, das ab jetzt und während der Laufzeit den Besucherinnen und Besuchern auf unterschiedlichsten Werbemitteln begegnen wird, startet die heiße Phase der Bewerbung. Entworfen wurde es vom Salzburger Büro „wir sind artisten“, das gemeinsam mit dem international erfahrenen Ausstellungsgestalter Fritz Pürstinger auch für die bauliche und grafische Umsetzung der Landesausstellung verantwortlich zeichnet. Für den werblichen Auftritt wurden um die 20 Musikerinnen und Musiker aus der Region fotografiert und als Silhouetten inszeniert. Sie zeigen die Musiker beim Spielen unterschiedlicher Musikinstrumente. Das Ziel dabei war es, Musik als durch die Musikerinnen und Musiker mit Leben erfülltes Kulturgut darzustellen: Musik von allen für alle!
Beim Plakatmotiv selbst bekommen die Violinistin sowie der Ziehharmonikaspieler den großen Auftritt, sie repräsentieren dabei als Stellvertreterinnen und -vertreter die Bandbreite der bayerischen Musik. Visuell folgen sie mäandernden Notenlinien, die auch ein zentrales Element in der Ausstellung sein werden. Poppige Farben runden das bunte Spektrum ab und sollen auch das jüngere Publikum ansprechen und für die Bayerische Landesausstellung gewinnen. So wird das visuelle Zeichen der Landesausstellung selbst zum klingenden Auftakt eines besonderen Ereignisses.
Kontakt | Zentrale und Verwaltung
Haus der Bayerischen Geschichte
Zeuggasse 7, 86150 Augsburg
Telefon +49 (0)821 3295-0
E-Mail: pressestelle(at)hdbg.bayern.de
www.hdbg.de
Informationen und Buchungen
Stadt Freyung Veranstaltungs gGmbH
Rathausplatz 1, 94078 Freyung
Telefon +49 (0)8551 588-171
E-Mail info(at)musikin.bayern
Mit der Bahn
Ostbayern ist gut in das Bahnnetz integriert und durch IC, ICE und z.B. Regionalexpress-Verbindungen bestens erreichbar. Regionalbusse und -bahnen ermöglichen vielfältige Fahrten in die Region.
Gut unterwegs innerhalb Bayerns:
Der Bayern-Fahrplan, jetzt MoBY-App, zeigt Bahn- und Busverbindungen an. Mit der kostenlosen App haben Bahnfahrer überall die besten Verbindungen sofort bequem zur Hand
Das Bayern-Ticket kann von Gruppen bis zu fünf Personen genutzt werden. Oder man verreist mit Kindern. Hier gilt: beliebig viele Kinder unter 6 Jahren und bis zu drei Kinder unter 6-14 Jahren reisen kostenlos mit.
Das Bayern-Hopper-Ticket kann bayernweit für Einzelreisende mit bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren an einem ausgewählten Tag genutzt werden. Das Ticket ist gültig für Verbindungen bis 50 km Entfernung zwischen dem Start- & Zielbahnhof für eine Hin- und Rückfahrt.
Lust auf eine Grenzübergreifende Tour? Das Bayern-Böhmen-Ticket gilt für Einzelreisende oder Gruppen bis zu 5 Personen (bei entsprechendem Zukauf) innerhalb Bayerns und im gesamten Grenzgebiet Tschechiens zu Deutschland. Beim Kauf eines Tickets für 1 oder 2 Personen fahren bis zu drei Kinder bis von 6 bis 14 Jahre der ersten Person kostenlos mit.
E-Car
Nachhaltig unterwegs mit eCarsharing von Mer Germany GmbH.
Ladestationen findet man im Energieatlas Bayern oder unter Bayern Innovativ
Kostenlos unterwegs mit dem GUTi
Im Bayerischen Wald fahren Sie kostenlos mit Ihrer Gästekarte „GUTI“.
PassauRegioCard
Eintritte in die Thermen, in Museen, Freizeitparks, Schifffahrt und weiteres, obendrauf Fahrschein im Streckennetz der VLP: Die PassauRegioCard ist Gäste- und Fahrkarte in Einem und verbindet das Passauer Land und die Thermalbäder Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach. Sie ist als 1-, 2-, 3-, 5-, 7-, oder 14-Tages-Ticket erhältlich.
VDW: Verbundtarif Donau-Wald: landkreisübergreifendes Tarifgebiet in den Landkreisen Freyung-Grafenau, Regen, Passau, Deggendorf
Ilztalbahn
Reise und Naturerlebnis in Einem zwischen Passau und Freyung, immer der Ilz entlang. Mit Anschlussbus nach Nové Údolí und in den Nationalpark. Die Linie zwischen Passau, Waldkirchen und Freyung verkehrt jeden Samstag und Sonntag von Anfang Mai bis Anfang Oktober.
Wanderbahn Gotteszell -Viechtach – www.wanderbahn.de
Entdecken Sie das wildromantische Regental. Die Wanderbahn im Regental fährt an ausgewählten Sonntagen auf der Strecke der Regentalbahn zwischen Viechtach und Gotteszell.
Waldbahn
Der Nationalpark Bayerischer Wald und die Arberregion ist mit Deggendorf und Plattling verbunden. Eine Besonderheit ist die Regentalbahn, eine der schönsten Bahnstrecken Deutschlands.
Igelbusse
Mobil in der Region des Nationalparks Bayerischer Wald. Ideal zum Wandern zwischen Falkenstein, Rachel und Lusen bis in das Ilztal. Es gelten auch GUTi, Bayerwald-Ticket und Bayern-Ticket
Express-Linie 58 zwischen Bogen – Sankt Englmar – Kollnburg und Viechtach
Die Linie verkehrt seit 01. Januar 2024 stündlich zwischen Viechtach, Kollnburg, Sankt Englmar, Neukirchen und Bogen. Durch die optimale Vertaktung ist zum Beispiel ab Viechtach auch eine Weiterfahrt mit der Waldbahn durch “Bayerisch Kanada” möglich. Um das wesentlich verbesserte Linienangebot abwickeln zu können, sind täglich bis zu drei Busse und bis zu sechs Fahrer unterwegs. Es gilt der VSL-Tarif und das GUTi wird anerkannt, ebenso natürlich das Deutschland-Ticket. Hier geht’s zu den Fahrplänen.
FRGFLEX – ÖPNV-Taxi-Angebot im Landkreis Freyung-Grafenau
Ab Montag, 4. November gibt es mit dem ÖPNV-Taxi „FRGflex“ die Möglichkeit, auch außerhalb der regulären Busverkehrszeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. FRGflex ergänzt das bestehende Bus- und Rufbusangebot durch ein zeitlich und räumlich flexibles Angebot. FRGflex-Fahrten sind dabei im Zeitfenster von 05:00 bis 22:00 Uhr unter der Woche und am Wochenende bis 00:30 Uhr des Folgetags möglich.
Badebus Bad Birnbach
Busse verbinden den Ort Bad Birnbach, Rottal Terme und Bahnhof. Sie bedienen im Linienbetrieb alle ankommenden Züge der Rottalbahn.
Bäderbus Bad Füssing
Kostenlose Mitfahrgelegenheit mit gültiger Kurkarte, PassauRegioCard und Gemeindebürger mit gültiger Bürgerkarte
Schifffahrt im Donau- und Altmühltal
Schifffahren, radfahren, wandern und am besten eine Kombination aus allem – die Personenschifffahrt im Donau- und Altmühltal bietet vielfältige Möglichkeiten, das Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“, den Naturpark Altmühltal und den Oberpfälzer Jura rund um Regensburg zu genießen. Fahrradmitnahme auf den Schiffen ist meist kostenlos möglich. E-Bikes können an Bord aufgeladen werden.
Freizeitbusse des Landkreises Kelheim
Mit dem Freizeitbus bequem zum Ausgangspunkt der Tour. Mitfahrt an allen Wochenenden und Feiertagen von 1. Mai bis 3. Oktober, Fahrradmitnahme möglich.
Oberpfalzbahn
Verbindet die Landkreise Cham, Schwandorf und das Grenzgebiet auf insgesamt drei Linien. Darüber hinaus kann die Linie von Marktredwitz sowohl nach Regensburg, als auch nach Hof über das tschechische Cheb eine grenzüberschreitende Linie genutzt werden.
Baxi Landkreis Schwandorf, Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab und Landkreis Tirschenreuth
In den Landkreisen Schwandorf, Neustadt a.d. Waldnaab und Tirschenreuth kombiniert der Anrufbus die günstigen Fahrpreise und klaren Strukturen von Bussen mit dem Komfort und der Flexibilität von Taxis.
Bockl-Radweg Shuttlebus
Von Mai bis zum Oktober fährt an Wochenenden und Feiertagen, sowie während der bayerischen Pfingst- und Sommerferien sogar täglich – der Bockl-Radweg-Shuttlebus. Alternativ kann z.B. auch ein “Radlertaxi” geordert werden.
Radlerbus auf dem Bayerisch -Böhmischen Freundschaftsweg
Fahrtzeiten von Mai bis Oktober an allen Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und in den Ferien. Anmeldung erforderlich
Rad- und Freizeitbus Naabtal-Express
Fährt zwischen 1. Mai und 31. Oktober dreimal pro Tag an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen im Landkreis Tirschenreuth; kann bis zu 16 Räder mitnehmen.
Wandern und dann mit der Bahn nach Hause oder zum Ausgangspunkt zurückfahren. Im Flyer „Bahn und Wandern“ sind die Touren zusammengefasst, wo diese Kombi bestens funktioniert.
Gemeinsam für umweltfreundliche Mobilität und nachhaltigen Naturtourismus
Seit 2001 engagieren sich die drei großen deutschen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie die Deutsche Bahn in der Kooperation Fahrtziel Natur.
Ziel der Kooperation ist es, den touristischen Verkehr in sensiblen Naturräumen vom privaten Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern. Damit werden CO2-Emissionen eingespart und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt geleistet. Für dieses Engagement wurde Fahrtziel Natur wiederholt als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Kooperation den Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich in der Kategorie “Internationales Best Practice”.
Vom Alpenraum bis zum Wattenmeer vereinigt die Kooperation 24 Fahrtziel Natur-Gebiete. Alle setzen sich vor Ort dafür ein, dass attraktive Tourismusangebote mit klimafreundlichen Mobilitätskonzepten verknüpft werden. Auf diese Weise können Urlauber Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke entspannt und umweltschonend erleben. Der Bayerische Wald ist von Anfang an dabei. Mit dem GUTi, dem Gäste-Umwelt-Ticket, ist man in der Region nachhaltig und naturschonend unterwegs.
Unser Fahrtziel Natur: der Bayerische Wald
Informationen:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04
93059 Regensburg
Tel. +49 941 58539-0
E-Mail: info@ostbayern-tourismus.deInternet:
www.ostbayern-tourismus.de
Kontakt für die Presse:
Ulrike Eberl-Walter
Tel. +49 941 58539-12
E-Mail: eberl-walter@ostbayern-tourismus.de
Grünes Waldland, Granit- und Gneisgestein prägen den Bayerischen Wald und Oberpfälzer Wald, mediterrane Karstlandschaft findet sich im Herzen Bayerns im Bayerischen Jura zwischen Regensburg und Nürnberg. Die weite Donauebene, hügeliges, saftiges Grünland und Thermalwasser sind die Kennzeichen des Bayerischen Thermenlandes, die Gegend südlich der Donau zwischen Regensburg und Passau. Alles zusammen ist Ostbayern, eine Urlaubsregion wie aus dem Bilderbuch, in dem sich auf jeder Seite eine andere Natur zeigt. Jede für sich ist schön, jede sehr markant und jede eine Reise wert.
Wie eingestreut liegen die Städte verteilt. Sie sind wirtschaftliche und kulturelle Zentren der Regionen. Die Altstadt Regensburgs ist UNESCO-Welterbe, Passau ist als Drei-Flüssestadt und für ihre Domorgel bekannt, Landshut und Dingolfing an der Isar, Deggendorf und Straubing an der Donau sind bayerische Herzogstädte, Neumarkt i.d.OPf., Amberg und Weiden die Perlen der Oberpfalz.
So vielfältig die Landschaft und die Städte sind, so vielfältig ist auch das Urlaubsangebot. Die Flüsse sind herrliche Begleiter für Radtouren, die Mittelgebirgslandschaft ideales Terrain für Wanderer, die Vier-Sterne-Wellnesshotels Oasen zum Entspannen und die Glasstraße eine Ferienstraße für Ästhetiker und Kunstsinnige. In der Hügellandschaft südlich der Donau liegen die größten Thermalbäder Europas, darunter Bad Füssing, sowie das europaweit größte Golfresort in Bad Griesbach. In den Städten hat man viele Möglichkeiten die Kultur und Geschichte der Jahrhunderte und der Moderne zu erforschen. Zudem gehören traditionelle Feste, historische Festspiele und die Pflege der Bräuche in den Jahreslauf der Ferienregion. Die bekanntesten Feste sind die vornehmen Schlossfestspiele Thurn und Taxis in Regensburg, die herzogliche Landshuter Hochzeit, der eindrucksvolle Further Drachenstich oder das zünftige Gäubodenfest in Straubing.
Informationen, Broschüren und Pauschalangebote für einen Urlaub in Ostbayern erhält man kostenlos beim Tourismusverband Ostbayern, Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Tel. 0941/58539-0, Fax: 0941/58539-39, info@ostbayern-tourismus.de, Internet. www.ostbayern-tourismus.de
Touristische Zahlen 2024
Zum Tourismusverband Ostbayern gehören die vier Landschaftsgebiete Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald, Bayerischer Jura und Bayerisches Thermenland sowie die großen Städte Ostbayerns, Regensburg, Passau, Straubing, Deggendorf, Dingolfing, Landshut, Weiden, Amberg und Neumarkt in der Oberpfalz.
In Ostbayern machten im Jahr 2024 5.312.242 Gäste Urlaub. Insgesamt konnten 16.587.793 Gästeübernachtungen verzeichnet werden. (Amtliche Statistik). Gleichzeitig geht man von rund 75 Millionen Tagesgästen aus (Studie Wirtschaftsfaktor Tourismus der IHKs). Ostbayern hat eine Fläche von 20.021 Quadratkilometer, die Einwohnerdichte liegt bei 113 Einwohnern je Quadratkilometer.
Informationen und kostenlose Prospekte:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Tel.: +49 (0)941 58539-0
Internet: www.ostbayern-tourismus.de
Pressekontakt: Ulrike Eberl-Walter
E-Mail: eberl-walter@ostbayern-tourismus.de, Tel. +49 (0)941 58539-12
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Jede von ihnen ist anders. Eigen. Unverwechselbar. Aber alle überzeugen durch ihren beschwingten Lebensstil und ihre Erlebnisdichte: Die neun ostbayerischen Städte Amberg, Deggendorf, Dingolfing, Landshut, Neumarkt, Passau, Regensburg, Straubing und Weiden beweisen, dass die große weite Welt nicht nur in den Metropolen zu Hause ist. In der Broschüre „Stadterlebnis pur“ präsentieren sie ihre Vielfalt und Eigenart. Tagungs- und Kulturstätten, Gastronomie-Erlebnisse und Einkaufsmeilen, romantische Plätze sowie Freizeit- und Fitness-Angebote nah beieinander. Kunst und Kultur finden hier eine große Bühne und außergewöhnliche Museen, historische Schätze und architektonische Meisterwerke lohnen die Entdeckungsreise.
Eine Stadt für Neugierige, Genießer, Kunstliebhaber und Shoppingfreunde will auch Regensburg seinen Besuchern sein. Die best erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands und UNESCO Welterbe vereint Pompöses mit Spielerischem, Leichtigkeit mit Imposantem. Die Donau teilt die alte Ratisbona sowohl mit der Gäubodenstadt Straubing, in der Römerschatz und Gäubodenvolksfest locken, als auch mit Deggendorf und der Dreiflüssestadt Passau. Hier am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz siedelten bereits Kelten und Römer. Große Zeugnisse künstlerischen Handwerks hinterließen später die italienischen Barockmeister im Dom Sankt Stephan.
Gemütlich, dabei aber höchst vielseitig präsentiert sich Dingolfing mit seinen Kultur- und Freizeitangeboten. Direkt am Isarradweg gelegen, ist die Herzogsstadt der ideale Ausgangspunkt für Radtouren ins Bayerische Golf- und Thermenland. Ihren mediterranen Charakter mit viel Flair und Charme betont indes die Herzogstadt Landshut und rühmt sich, gleichermaßen für Shopping- wie Kulturfreunde aufgeweckt und romantisch zu sein. Bekannt ist Landshut durch die originalgetreue Nachstellung der Hochzeit zwischen Georg dem Reichen und Hedwig von Polen im Jahre 1475, der sogenannten Landshuter Hochzeit, die alle vier Jahre stattfindet.
Deggendorf hingegen, eingebettet zwischen Donau und Bayerwald, hält seine Gäste in Bewegung – mit einem Stadtrundgang mit Yoga, dem Europäischen Pilgerweg „VIA NOVA“ und seinem Anschluss an den Qualitätswanderweg Goldsteig. Der Böhmweg, ein alter Handelsweg, der auf die Keltenzeit zurückgeht, führt als Fernwanderweg in vier Tagesetappen von Deggendorf nach Bayerisch Eisenstein.
Städte zum Verlieben, das sind die kultur- und kulinarikbewussten Oberpfalz-Perlen. Weiden ist vor allem durch die Porzellanherstellung weltweit ein Begriff, Neumarkt i.d.OPf. macht sich einen Namen als aufstrebende Residenzstadt mit dem weltweit einzigen Maybach-Museum vor den Toren Nürnbergs. Mit viel Geschichte und historischer Kulisse besticht Amberg. Hier geht man nicht in die Luft, sondern ins einzigartige Luftmuseum oder man schnuppert Höhenluft auf dem Turm der Martinsbasilika.
www.ostbayern-tourismus.de/Regionen-in-Ostbayern/Staedte-in-Ostbayern
Informationen und kostenlose Prospekte:
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Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
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Der Bayerische Wald: Das grüne Waldgebirge beherbergt den ältesten und größten Waldnationalpark und einzige Urwald Deutschlands. Zwei Naturparke, unzählige Kulturangebot und jede Menge Freizeiteinrichtungen machen ihn zum beliebten Urlaubsziel. Zehn von unzähligen Gründen, die für einen Urlaub im oder einen Ausflug in den Bayerischen Wald sprechen, sind hier zusammengestellt:
1. Lebensfreude aufblühen lassen
Die Natur ist ein Platz zum Loslassen, ein Platz, sich frei zu fühlen. Der Bayerische Wald breitet nördlich der Donau zwischen Regensburg und Passau seinen weiten grünen Teppich aus. Zusammen bilden der Bayerische Wald und die angrenzende Region Šumava in Tschechien das größte Waldgebirge Mitteleuropas. Hier fällt es leicht, spielerisch in den Tag zu fallen und dabei die Gedanken zum Tanzen zu bringen: Das ist Lebensfreude pur.
2. Tief durchatmen können
Türen und Fenster auf, Luft rein. Blumenwiesen, Wald und weite Kulturlandschaft prägen den Bayerischen Wald. Das Waldgebirge ist die grüne Lunge abseits von großen Städten und immer schon ein Erholungsgebiet erster Wahl. In vielen Luftkurorten und dem Heilklimatischen Kurort Bodenmais fällt das Durchatmen leicht. Reine Luft wartet auch im Nationalpark Bayerischer Wald auf. In der Waldwildnis gilt auf 25.000 Hektar der Leitsatz „Natur Natur sein lassen“. Frische Luft tut zu jeder Jahreszeit gut, denn wer in der Stadt Smog, Lärm und Enge erlebt, blüht in der Natur auf.
3. Das Grüne Dach Europas erklimmen
Aufbruch zum Überblick: Eine prickelnde Morgenfrische liegt in der Luft, im Sonnenlicht glitzern Tauperlen an den Gräserspitzen und in den Bäumen zwitschert und tiriliert es zum Morgenkonzert. Mittelgebirgsklima: Die Nachtkühle zieht noch an den Fingern, doch die Höhenmeter bringen den Kreislauf in Schwung und bald fühlt sich der Körper durchströmt von Energie. Es gibt über 130 Berge, die höher als 1000 Meter sind. Die gute Infrastruktur eröffnet unzählige Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren oder Mountainbiken.
4. Reisezeit ohne Jetlag
Urlaub auf dem Land ist eingebettet in grüne Natur, in Wiesen und Wälder, in Flüsse und Seen, in Gipfel und Täler. Der Urlaub beginnt vom ersten Moment an: Das heißt Aussteigen aus Auto, Bus oder Bahn, und schon mit Körper, Geist und Seele angekommen sein. Der Bayerische Wald ist eine Region, die gut erreichbar ist und die auch innerhalb gut mit Bus und Bahn vernetzt ist. Jeder Moment ist kostbar, Verlangsamung ist das Rezept für eine tiefgreifende Erholung.
5. Lieblingsplätze finden
Ein Lieblingsplatz ist ein Platz zum Verweilen. Hier möchte man bleiben! Weit über das Land schauen, einen Schattenplatz im Biergarten genießen, ein Picknick am See machen oder Glas- und Kunsthandwerk bestaunen. Allein, zu zweit oder mit Freunden. Erdung finden und tief beseelt sein vom Moment. Zu Lieblingsplätzen im Bayerischen Wald kommt man gerne wieder. Sie sind Lebensbegleiter und schenken das Gefühl von Heimat.
6. Mit allen Sinnen entdecken
Im Sommer im Bayerischen Wald unterwegs? Am Wegesrand wandern die Blaubeeren vom Strauch direkt in den Mund. Im Gasthaus genießt man regional-typische Küche von dem, was die Natur schenkt und was die Landwirte anbauen. „Superfood“ aus der Region schmeckt einfach doppelt gut. Und wer auf Bauernmärkten oder in Hofläden frisch gebackene Küchel entdeckt, der sollte zugreifen. Unvergleichlich – so schmeckt das Landleben pur.
7. Achtsam mit Mensch und Natur
Die Natur entwickelt sich unaufhörlich, sie steckt so manches weg, doch sie erblüht jedes Jahr neu. So ist sie ein unaufdringlicher Lehrmeister für die Menschen, die gefordert werden im Strudel von Ansprüchen und Schnelllebigkeit. Die Natur lehrt Gelassenheit, lehrt das Prinzip von Leben und Leben lassen. Die Menschen im Bayerischen Wald sind dieser Denkweise eng verbunden. Daher schätzen sie die Natur und gehen sorgsam und respektvoll mit ihr um.
8. Traditionelles und Neues verbinden sich
Eingebettet in das Waldgebirge offerieren komfortable Wellness-Hotels umfangreiche Wohlfühl-Arrangements. Die kostbaren Energien ihrer einzigartigen Landschaften wissen die Menschen der ländlichen Regionen seit Jahrhunderten zu schätzen und haben ihre Geheimnisse zur Regeneration, dem Erhalt von Gesundheit und Ausgeglichenheit bis heute bewahrt. Zahlreiche Bräuche werden im Lauf der Jahreszeiten gefeiert. Persönliche Auszeiten, Feste feiern und ausgelassen sein sind weit mehr als nur Genuss, sie beflügeln die Seele und geben ganzheitlich Kraft und Energie. Hier schöpft man Lust am Leben.
9. Lebenselixier Wasser
Mooraugen im Nationalpark Bayerischer Wald spiegeln den Himmel und Bäche suchen plätschernd ihren Weg durch das Granitgestein im Flussbett. Die Bäume des Bayerischen Waldes fungieren als natürliche Filter und sorgen für eine Wasserqualität, die ihresgleichen sucht. Das weiche Wasser erfrischt köstlich: Entweder man trinkt es pur aus der Leitung oder man badet in einem der Badeseen darin. Das angenehm prickelnde Lebenselixier weckt die Lebensgeister. Was pur schmeckt, schmeckt auch veredelt, wie beispielsweise das Bier der regionalen Brauereien.
10. Echter Familiensinn
Die meisten Gastgeber im Bayerischen Wald sind Familienbetriebe, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Daher sind Familien im Bayerischen Wald gut aufgehoben. Hier kennt man die Bedürfnisse einer Familie und ist darauf eingestellt. Vom Bauernhof bis zum Familien-Wellness-Resort. Allein mit der AktivCard Bayerischer Wald kann man 130 Erlebnisse all-inklusiv erhalten. In den GUTi-Orten sorgt das Gäste-Umweltticket für einen in die Gästekarte inkludierten Fahrschein. So passen Urlaubsvergnügen und Urlaubskasse gut zusammen.
Auf rund 6.000 Quadratkilometern breitet sich der Bayerische Wald zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze aus. In der größten Waldlandschaft Mitteleuropas erlebt man grüne Natur mit klaren Bächen und Seen in der reinsten Luft, die man in der Bundesrepublik gemessen hat. Besonders bekannt ist der Bayerische Wald als erstklassige Wanderregion, für seine hervorragenden Wellnesshotels und die vielen Freizeitattraktionen, die einen erlebnisreichen Familienurlaub ausmachen. Entlang der Grenze zu Tschechien liegt Deutschlands ältester Nationalpark und einziger Urwald, der Nationalpark Bayerischer Wald. Im Kerngebiet des Nationalparks gedeiht eine Natur, die von Menschen vollkommen unberührt ist. Zusammen mit dem benachbarten tschechischen Nationalpark Šumava liegt im Herzen Europas nun das größte Naturschutzprojekt auf dem Kontinent. Unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“ und Dank der strengen Nationalpark-Verordnungen wächst hier ein völlig neuer Urwald heran. Er ist der größte Waldnationalpark Deutschlands und 24.945 Hektar groß. 98 Prozent der Fläche sind bewaldet, wobei drei Viertel der Fläche als Naturzone ein vielfältigstes, reichaltiges Reservoir für Pflanzen und Tiere sind.
www.bayerischer-wald.de
Sterne, Wellness und Wohlfühlwelten auf dem Grünen Dach Europas
Mehr als 60 Hotels funkeln mit vier und vier-Sternen-superior, eines sogar mit fünf Sternen, am Wellnesshimmel des Bayerischen Waldes. Die familiär geführten Häuser liegen bei den jährlich knapp zwei Millionen Übernachtungsgästen im Trend. Ruhe finden und verwöhnt werden, diese Wünsche haben viele Gästen für ihren Urlaub. Wohlfühlatmosphäre und persönlichen Service, die die großen ausländischen Wellnesspaläste der internationalen Ketten mit oft nicht bieten können, überzeugen die Wellnessurlauber des Bayerischen Waldes. Viele Traditionshäuser haben sich hier darauf spezialisiert, ihren Gästen Gemütlichkeit weit weg vom Tourismus der Massen zu bieten. Dabei darf die Uhr durchaus etwas langsamer Zeit gehen, denn es geht im Wellnessurlaub darum, Zeit für sich zu haben, Anwendungen zu genießen und dabei kulinarisch verwöhnt zu werden. Keine Hektik, das ist eines der Geheimrezepte der Premiumpartner Bayerischer Wald, die sich auf exklusiven Urlaub in der wohltuenden grünen Natur der Mittelgebirgslandschaft spezialisiert haben. Dazu gehören Fünf-Sterne-Komfort ebenso wie Einkaufswelten, Übernachten in Chalets ebenso wie Wellnesslandschaften, die keine Wünsche offen lassen.
Das Grüne Dach Europas: Zusammen mit dem böhmischen „Šumava“ ist der Bayerische Wald das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas.
Bayerischer Wald: Käse, Knödel, Edelweiß
Edelweiß wächst doch nicht im Bayerischen Wald. Das stimmt, aber gedreht werden sie dort. In der einzigartigen Zigarrenmanufaktur Wolf & Ruhland in Perlesreut werden Edelweiß-Virgina gedreht, aber auch dicke Havanna-Zigarren oder die Lieblinge der Einheimischen, die „Gezöpfelten“ oder wie sie auch genannt werden, die „Krummen Hund’“. Wie wäre es also einen Einkauf mit einem Ausflug ins Ilztal, dem Wildwasser des Bayerischen Waldes, zu verbinden. Kulinarisch empfiehlt sich eine Ilzforelle und zum Abschluss ein Bärwurz. Das Kräuterdestillat wird nur hier hergestellt, da der Bärwurz endemisch nur im Bayerischen Wald wächst. Die Goldsteig Käsereien Bayerwald GmbH in Cham ist der größte Mozarellahersteller Deutschlands. 3.500 Milchbauern haben eine Genossenschaft gegründet und produzieren den weichen Käse, der kaum mehr aus der modernen Küche wegzudenken ist. „Goldsteig“ ist gleichzeitig aber auch der Name des Fernwanderweges „Goldsteig“, der auf zwei Wegevarianten und auf über 660 Kilometern von Marktredwitz bis Passau durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald verläuft, sowie eine tschechische Wegevariante hat.
Informationen und kostenlose Prospekte:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Tel.: +49 (0)941 58539-0
Internet: www.ostbayern-tourismus.de, www.bayerischer-wald.de
Pressekontakt: Ulrike Eberl-Walter
E-Mail: eberl-walter@ostbayern-tourismus.de, Tel. +49 (0)941 58539-12
Internet: www.ostbayern-tourismus.de
Der Oberpfälzer Wald im Osten Bayerns, an der Grenze zu Tschechien mit den Städten Tirschenreuth, Schwandorf, Weiden i.d. OPf. und Neustadt a.d. Waldnaab ist etwas Besonderes. Hier findet sich viele Schätze der Natur: grüne Mittelgebirgslandschaft am grünen Band Europas, plätschernde Flüsse, Seen und Teiche, das ausgedehnte Naturparkland, sagenhafte geologische Besonderheiten und natürlich den Wald – urtümlich und ein wenig geheimnisvoll. Man hat 1001 Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Urlaub und kulturell interessante Ausflüge.
Ein geradezu perfekter Einstieg: das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen. In dem Museumsdorf mit rund 50 wiedererrichteten alten Gebäuden zwischen Streuobstwiesen und Feldern nimmt man tiefe Einblicke in die Oberpfälzer Seele und erlebt im Mühlental, Stiftland-, Waldler-, Jura- und Naabtaldorf das bäuerliche Leben früherer Zeiten nach – ganz echt und unverfälscht. Weiter geht die faszinierende Zeitreise in den Geschichtspark Bärnau direkt an der Grenze zu Tschechien: ein lebendiges Mitmach-Museum, das einen mitten hinein in den Alltag des Mittelalters bringt. Tief in die „Unterwelt“ führt ein Spaziergang durch die Historischen Felsenkeller von Schwandorf, das größte Felsenkeller-Labyrinth Bayerns. Ein weiteres Kleinod, das man nicht verpassen darf, ist die historische Altstadt von Weiden i.d. OPf. Dort genießt man typische oberpfälzer Gastfreundschaft, prachtvolle Renaissancehäuser und das Alte Rathaus mit dem alten Glockenspiel.
Einer Reise in die eigene Seele gleicht auch ein Ausflug zum Kloster Waldsassen mit seiner prächtigen barocken Klosterbibliothek und der Stiftsbasilika mit Deutschlands größter Kirchen- und Klostergruft. Auch das barocke Kloster Speinshart im einmalig erhaltenen Klosterdorf sollte man mit eigenen Augen sehen.
Gemütlich, urig, kultig
In gemütlichen Biergärten und urigen Zoiglstuben, in Gastwirtschaften und Sterne-Restaurants verliert man sein Herz – an die einfachen, manchmal auch raffinierten Genüsse der Region. Guten Appetit oder auf gut oberpfälzisch: „An Guad’n!“
Wo der Zoiglstern, das Zunftzeichen der Brauer, hängt, erlebt man Einzigartiges: den echten Zoigl, das „Kultbier“ des Oberpfälzer Waldes. Gebraut wird das untergärige, unfiltrierte Bier in den fünf Kommunbrauhäusern in Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Neuhaus und Windischeschenbach – zum Teil schon seit über 600 Jahren. Reihum schenken die Zoiglwirte das „flüssige Gold“ aus, dazu gibt es deftige Brotzeiten und eine urgemütliche Atmosphäre. Von uralter Brautradition erzählen auch die Historischen Felsenkeller in Schwandorf. Neben den Kommunbrauhäusern sorgen 16 Privatbrauereien dafür, dass einem bei der Geschmacksvielfalt der Biere das Wasser im Mund zusammenläuft. Wohl bekomm’s!
Informationen und kostenlose Prospekte:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Tel.: +49 (0)941 58539-0
Internet: www.ostbayern-tourismus.de, oberpfaelzerwald.de
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Tropfsteine, Asam, Spargel und Bier
Es ist dort, wo Bier und Wasser fließen. Wo Schafherden an Wacholderheiden grasen, der Kanal im Feuerzauber brennt, Kaiser Trajan baden ging und die Römer den Limes erbauten. Hier schufen die Gebrüder Asam Barockkunst für die Ewigkeit, formten die Naturgewalten beeindruckende Landschaften mit Tropfsteinhöhlen, Kuppen und Kegeln. Der Bayerische Jura – eine Landschaft zum Verlieben.
Kalkstein und Wasser
Die Jura-Landschaft ist ein Kind des Wassers, die Schöpfung eines riesigen Meeres, das einst im Erdmittelalter, zu Zeiten der Dinosaurier, die Region zwischen Sulzbach-Rosenberg und Kelheim im Naturpark Altmühltal bedeckte. Nach dem Rückzug des Jurameeres blieben große Mengen an Ablagerungen aus Schwämmen, Schnecken und anderen Kleinstlebewesen zurück, die im Laufe von Millionen Jahren zum jura-typischen Kalkstein wurden. Wind und Wasser formten die entstandenen Hochflächen um, zurück blieben sanft gewellte Hochebenen, überragt von Kuppen und Kegeln, gegliedert durch enge eingeschnittene Flusstäler.
Wohl das berühmteste Beispiel ist das mit dem Europadiplom ausgezeichnete Naturschutzgebiet Weltenburger Enge mit dem Donaudurchbruch bei Weltenburg. Beliebtes Ausflugsziel ist das dortige, idyllisch in einer Flussbiegung gelegene Kloster, das nicht nur die älteste Klosterbrauerei der Welt, sondern in seiner Kirche auch Werke der weltbekannten Maler, Stukkateure und Baumeister Cosmas Damian und Egid Quirin Asam beherbergt.
Wer barocke Kunst, Bierseligkeit und herausragende Landschaft in einem Zug genießen will, nimmt am Besten das Schiff. Die Passagierschiffe der Donau- und Altmühl-Schifffahrt steuern das besucherträchtige Kloster während der Saison im halbstündigen Rhythmus an. Beeindruckende Jura-Ansichten eröffnen auch die Fahrten durchs Altmühltal auf dem Main-Donau-Kanal bis Berching. Eine spannende Reise erwartet die Gäste des Altmühltals zwischen Kelheim und Dietfurt. Der Archäologiepark Altmühltal, deutschlandweit der größte seiner Art, entführt an 18 Standorten in die Welt der Neandertaler und Kelten.
Und ob nun Donau, Vils und Naab, Weiße und Schwarze Laber, Altmühl, Lauterach, der historische Ludwig-Donau-Main-Kanal oder sein modernes Gegenstück, der Main-Donau-Kanal: Mit seinen vielen Flüssen ist der Bayerische Jura wie geschaffen für Aktivitäten auf dem oder am Wasser. Gezogen von Pferdestärken kommt man beim historischen Treideln voran. Die beliebten Bootswandertouren erfordern eigenen Krafteinsatz – genauso wie eine Radtour auf dem Fünf-Flüsse-Radweg und der Tour de Baroque.
Tropfsteine, Dolinen, Quelltöpfe
Welche Macht und Kraft das Wasser auch unter der Erde besitzt, zeigt sich in zahlreichen Höhlen und Tropfsteinhöhlen. Die Maximiliansgrotte bei Auerbach etwa beherbergt den größten Tropfstein Deutschlands. Eindrucksvolle Zeugnisse für das Spiel von Wasser und Kalk sind auch die König-Otto-Höhle bei Velburg im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. oder das Große Schulerloch bei Essing im Landkreis Kelheim. Wer wissen will, wie diese unterirdischen Kammern entstanden sind und auch die anderen typischen Naturerscheinungen der Juraregion wie Dolinen oder Quelltöpfe kennen lernen möchte, informiert sich auf den beiden 4,6 und 3,5 Kilometer langen Erlebnispfaden „Juralandschaft“ zwischen Kelheim und Essing. Als Tagestour bietet sich der 15 Kilometer lange Rundweg über die Jurahochfläche zum Altmühltal an. Mit den Schönheiten des Bayerischen Jura kann man sich auf vielen Wanderwegen bekannt machen, wie den Qualitätswegen Jurasteig, Erzweg, Zeugenbergrunde und Altmühltal-Panoramaweg, dem Jakobsweg, der den mittelalterlichen Pilgerpfaden folgt oder die einst von Kaiser Karl IV. zur bedeutenden Handelsroute ausgebaute “Goldene Straße”, die heute auf 90 Kilometern Länge von Sulzbach-Rosenberg bis zur Grenze nach Tschechien führt.
Wo schon Römer residierten und ihr Thermalbad nahmen
Große Herrscher haben auch andernorts ihre Spuren hinterlassen. Zur Erinnerung an den Sieg über Napoleon in der Völkerschlacht von Leipzig ließ Bayernkönig Ludwig I. hoch über Kelheim die Befreiungshalle errichten. Den ehemaligen Residenzstädten Amberg und Neumarkt i.d. OPf. prägten im Spätmittelalter die Pfalzgrafen von Wittelsbach. Die Handschrift vieler Adeliger trägt die im Jahr 2006 zum UNESCO Welterbe erhobene Altstadt Regensburg. Sie liegt am Südostrand des Juramassivs und beeindruckt mit einer Fülle historischer Bauwerke, allen voran der Steinernen Brücke und dem gotischen Dom St. Peter.
Einem Kaiser, Kaiser Trajan, hat Bad Abbach seine vielen Gäste zu verdanken. Die heutige Kaiser-Therme ist nach ihrem Gründer benannt. Mit ihrem Namen verweist auch die Limes-Therme in Bad Gögging auf ihre historischen Wurzeln. Thermalbaden, Heilwasser und Moor sind hier wohltuend und entspannend. Gesundheitsurlauber finden hier Bäder ohne „Allüren“, preiswerte, schöne Hotels und viel Natur im Umland der Thermalorte. Spaß im Wasser garantieren Einrichtungen wie das Kurfürstenbad Amberg, das Keldorado in Kelheim, das Erlebnisbad Berle in Berching, das Wellenbad Juramare in Parsberg oder das Freizeitbad Schwimm-sal-a-bim in Auerbach.
Bier & Barock, Lamm & Spargel
Die Lust am kulinarischen Genießen geht trotz aller Bade- und Wasserfreuden nicht unter. Mit dem rings um Abensberg gedeihenden Edelgemüse Spargel und regionalen Spezialitäten wie dem Hallertauer Hopfenspargel oder dem für sein zartes, aromatisch-mildes Fleisch beliebten Altmühltaler Lamm bzw. Juradistl-Lamm bringen die Jura-Gastronomen auch Feinschmecker zum Schwelgen. Als größtes Hopfenanbaugebiet der Welt punktet die Hallertau mit über 100 verschiedenen Bieren, vom Dunklen über das Märzen bis hin zum Bock und Pils. Mehr als 30 Betriebe – darunter die drei ältesten Brauereien der Welt – sind mit der Verarbeitung des “Grünen Goldes”, dem Hopfen, befasst und laden wie die Weißbierbrauerei Schneider in Kelheim oder Kuchlbauers Bierwelt in Abensberg zum Schauen und Probieren ein. Nebenan errichtete Brauerei-Chef Leonhard Sallek einen Bierturm nach den Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser und ein Kunsthaus im gleichen Stil.
Die Lammsbrauerei Neumarkt und das Riedenburger Brauhaus erzeugen ihre Biere seit 1994 zu 100 Prozent biologisch und sind damit die ältesten in Deutschland. Die Brauerei Kuchlbauer aus Abensberg übernahm zu Beginn des Jahres die Schlossbrauerei Sandersdorf und plant, dort künftig ausschließlich Biobier zu brauen.
Genauso prägend wie das Bier – und vor allem für den Kulturtourismus bedeutsam – ist der Barock. Seinen Ausdruck findet er in zahlreichen Kirchen und Klöstern, viele davon, wie die Klosterkirchen in Rohr, Weltenburg und Ensdorf, die Wallfahrtskirchen Mariahilf in Amberg und Freystadt oder die Emmeramskirche in Regensburg, sind ausgestattet mit den einzigartigen Arbeiten der Brüder Asam.
Kult und Kultur
Ebenso auf ihre Kosten kommen kulturell und kulturhistorisch Interessierte in ungewöhnlichen Museen wie dem Amberger Luftmuseum, dem Parsberger Burgmuseum, dem Maybach-Museum in Neumarkt oder dem 1. Bayerischen Schulmuseum in Sulzbach-Rosenberg. Das Lothar-Fischer-Museum in Neumarkt i.d. OPf. beispielsweise ist einem der bedeutendsten figurativen Bildhauer des 20. Jahrhunderts gewidmet, das neue Maybach-Museum der Nobel-Automarke. Wer der Natur auf der Spur ist, steuert Riedenburg mit seinem Bauernhof- und Kristallmuseum an. Dass die Vergangenheit lebt, wird jedes Jahr beim Ostbayerischen Festspielsommer offenbar, der mit historischen Märkten und Festen wie dem Berchinger Rossmarkt, dem Tillyfest im Markt Breitenbrunn, dem Amberger Bergfest oder den Parsberger Burgfestspielen Tausende von Zuschauern in seinen Bann zieht. Nach vorn sollte den Blick richten, wer die über 1.000 Meter lange Abfahrt von der Bob-Sommerrodelbahn in Riedenburg in Angriff nimmt oder vom Monte Kaolino, dem weltweit einzigen Sommerskiberg mit Liftanlage, abfährt. Ebenso ungewöhnlich und kultig ist Gut Matheshof. Denn im Ostbayerischen Reitsport- und Turnierzentrum in Rieden liegt das Glück der Erde ausschließlich auf dem Rücken der Pferde. Hier finden Rodeos und Westernreitturniere von höchstem Rang, aber auch viele weitere Reitsportveranstaltungen statt. Andere setzen auch im Urlaub lieber auf den Ball: Mit sieben Golfplätzen – davon die meisten im Umkreis der Stadt Neumarkt i.d. OPf. – ist der Bayerische Jura eine echte Golfregion.
Ob nun Urlaub im Romantikhotel oder Urlaub auf dem Bauernhof, entspannen in der Hopfentherme im Weißen Ross in Illschwang oder Schlafen im Eh’häusl, dem kleinsten Hotel der Welt in Amberg, jeder findet sein Wunschquartier.
Informationen und kostenlose Prospekte:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Tel.: +49 (0)941 58539-0
Internet: www.ostbayern-tourismus.de, www.bayerischerjura.de
Pressekontakt: Ulrike Eberl-Walter
E-Mail: eberl-walter@ostbayern-tourismus.de, Tel. +49 (0)941 58539-12
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Regensburg. Es ist eine “sprudelnde Erfolgsstory”: Nirgendwo in Europa sind die Thermalwasserflächen weitläufiger, ist das Wellness-Angebot so vielfältig und das Angebot an medizinischen Heilangeboten größer als im Bayerischen Thermenland mit dem Bäderquintett Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach. Die Zufriedenheit und die Begeisterung der Gäste ist messbar: Mit 6,5 Millionen Übernachtungen (Stand 2023) steht das Bayerische Thermenland in der Beliebtheitsskala vor allen anderen europäischen Gesundheitsregionen auf dem ersten Platz. Gemeinsam zeigen die fünf Orte seit zwei Jahrzehnten europaweit Flagge.
Das Bayerische Thermenland ist heute das große Gesundheits- und Wellnesszentrum im Herzen des Kontinents. Deutschlands beliebteste Thermenlandschaft, medizinisch hochwirksame Heilquellen und das gesamte Spektrum wohltuender Wellness-Attraktionen machen die “Gesundbrunnen” zwischen Donau und Inn zu einer Gesundheits- und Wellness-Insel ohne Beispiel – für grenzenlosen Wellnessurlaub, für medizinische Kuren und entspannenden Gesundheitsurlaub. Thermalerlebnis auf fast 20.000 Quadratmetern Wasserfläche Das Bäderquintett Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach steht mit 6,5 Millionen Übernachtungen (Stand 2023) auf der Beliebtheitsskala vor allen anderen europäischen Gesundheitsregionen auf dem ersten Platz. Fast 20.000 Quadratmeter Wasserfläche bietet das Bäderquintett des Bayerischen Thermenlands – das gibt es nirgendwo sonst auf dem Kontinent. Das Bayerische Thermenland ist seit zwanzig Jahren gemeinsame Dachregion der fünf Kurorte und des gesamten südlichen Niederbayerns. “Die Schaffung der neuen Marke war der Startschuss für eine gemeinsame Marketingoffensive und das Bayerische Thermenland wurde zum Synonym für Gesundheits- und Wohlfühlurlaub in Bayern”, sagt Alexander von Poschinger, Destinationsmanager für das Bayerische Thermenland beim Tourismusverband Ostbayern.
Die Marke Bayerisches Thermenland, die Anfang der 2000er Jahre initiiert wurde, und in den Jahren 2004/2005 dann in die bis heute bestehende offizielle Kooperation mündete, manifestiert eine bereits in den 1970er Jahren begonnene lose Zusammenarbeit. Als “Gesunde Fünf” im Städtedreieck Regensburg, Passau und Landshut waren sie bereits zu einem wichtigen Tourismusfaktor geworden.
Ein rund 6.000 Quadratkilometer großes Thermalwasser-Reservoir
Die zehn staatlich anerkannten Heilquellen von Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach sind durch das Thermalwasser verbunden. Es entspringt aus einem Reservoir, das vom Alpenrand bis zum Donautal reicht. Dieses rund 6.000 Quadratkilometer große unterirdische Thermalwasservorkommen – das entspricht etwa dem Doppelten der Größe Luxemburgs – sorgt dafür, dass im Thermenland zum Teil seit Jahrhunderten die heilenden Quellen sprudeln. Geologen vergleichen die Situation mit einem Schwamm, den man auch nur bis zu einem bestimmten Grad “ausdrücken” sollte, um ihn nicht ganz auszutrocknen. Die Schonung dieser natürlichen Ressourcen hat im Bayerischen Thermenland daher einen hohen Stellenwert.
Besondere Wirkstoffkombination
Die einzigartige und legendäre Wirkstoffkombination im Thermalwasser ist dabei seit Beginn der Messungen praktisch unverändert. Die Quellen in den Orten des Bayerischen Thermenlands sind fluoridhaltige Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Thermalquellen – mit einer vielfach nachgewiesenen heilenden und wohltuenden Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat. In den niederbayerischen Bädern sind in den vergangenen Jahrzehnten deutschlandweit einzigartige Kompetenzzentren der Spitzen-Balneologie entstanden.
©Quelle: Bad Füssing_Moritz AttenbergerFünf Orte, sieben Thermen, zehn Quellen
Das natürliche Thermalwasser, das sich in sieben Thermen und zahlreichen Hotels genießen lässt, sprudelt aus Quellen in einer Tiefe von bis zu 2.000 Metern. Die Thermalwasservorkommen im Bayerischen Thermenland weisen dabei einzigartige Wirkstoffkombinationen auf. Neben der heilenden und wohltuenden Wirkung des Wassers als Gemeinsamkeit der fünf Thermalkurorte wartet jeder für sich mit einer Besonderheit auf: In Bad Füssing beispielsweise ist in den Quellen besonders viel Sulfid-Schwefel enthalten, der durch die Haut aufgenommen und an erkrankten Körperstellen abgelagert wird. Schwefel gilt als das “Schmiermittel” für menschliche Gelenke und Gelenkkapseln.
Das Bad Griesbacher Thermalwasser zeichnet sich durch einen hohen Fluoridgehalt aus. Die dortige Nikolausquelle nimmt diesbezüglich sogar einen Spitzenplatz in Europa ein. Die Bad Birnbacher Quellen, die mit einer Temperatur von rund 70 Grad an die Oberfläche sprudeln, gehören zu den heißesten Thermal-Mineral-Quellen Mitteleuropas. Bad Gögging, dessen Bäder-Tradition bis in die Römerzeit zurückreicht, besitzt eine einzigartige Kombination von Naturmoor, Thermalwasser- und Schwefelwasserquellen. In Bad Abbach badete einst schon Kaiser Karl V. in dem heilkräftigen Schwefelwasser, das Gäste auch heute genießen. Immer mehr an Bedeutung gewinnt auch die Prävention: In der Kaiser-Therme Bad Abbach liegt der Schwerpunkt auf kurzfristigem Stressabbau, in der Limes-Therme Bad Gögging kann neue Energie getankt und in der Rottal Terme Bad Birnbach Stress nachhaltig abgebaut werden, in der Europa Therme Bad Füssing steigern Gäste ihre Mobilität und in der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach die Ausdauer.
©Quelle: Tourismusverband Ostbayern, Gerhard IlligWohlfühltherme Bad Griesbach(c)Tourismusverband Ostbayern, Gerhard Illig
Erlebnis Thermalwasser: Kreative Vielfalt als Trumpf für die Gäste
“Einer der größten Trümpfe der fünf Orte im zwanzigsten Jahr der erfolgreichen Bäderkooperation ist heute die unvergleichliche innovative und kreative Vielfalt, mit der sich das heilkräftige Thermal-Mineralwasser erleben und genießen lässt”, sagt Destinationsmanager von Poschinger. Die Rottal Terme in Bad Birnbach lädt beispielsweise regelmäßig zum Mondscheinbaden ein. Die Limes-Therme in Bad Gögging begeistert mit ihrem römischen Ambiente, das daran erinnert, dass es einst der römische Kaiser Trajan war, der vor über 2.000 Jahren im heutigen Niederbayern die ersten Badeanlagen bauen ließ.
Im Outdoor-Pool der Europa Therme Bad Füssing genießen Besucher das wohltuende Thermalbade-Erlebnis in einem 120 Meter langen Strömungskanal oder im Schatten eines 56 Quadratmeter großen futuristischen Sonnensegels. Der Saunahof der Therme Eins Bad Füssing bietet in seinen privaten Lounges ein besonders exklusives Ambiente. In einer Salzwasser-Lagune und einem Wellenbad schöpfen Gäste in der Johannesbad Therme in Bad Füssing neue Kraft gegen den Alltagsstress.
©Quelle: Kurverwaltung Bad Gögging/Carolin ThierschLimes Therme Bad Gögging(c)Bad Gögging, Carolin Thiersch
Niederbayern trifft Orient: Mit einem orientalischen Dampfbade-Erlebnis überrascht wiederum die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Es handelt sich um eines der ursprünglichsten Hamams in Deutschland. Womit niederbayerische Thermen ihre Gäste darüber hinaus verwöhnen: großzügige Liegewiesen und Entspannungsareale unter freiem Himmel, weitläufige Saunalandschaften und Salzgrotten, gastronomische Verwöhnangebote sowie bequeme Bademantelgänge. Auch für Familien gibt es zahlreiche Angebote – wie beispielsweise Schwimmkurse in der Therme Eins Bad Füssing.
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Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
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Internet: www.ostbayern-tourismus.de, https://bayerisches-thermenland.de
©Quelle: Bad Füssing, Leonie LorenzEuropa Therme Bad Füssing, Kurverwaltung Bad Füssing, Leonie Lorenz
©Quelle: Tourismusverband Ostbayern, Gerhard IlligKaiser-Therme Bad Abbach(c)Tourismusverband Ostbayern, Gerhard Illig
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Die führende Kur-, Wellness- und Gesundheitsregion Europas liegt im Städtedreieck Regensburg, Passau, Landshut: das Bayerische Thermenland.
In den Heil- und Thermalbädern Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach findet man die richtige Balance zwischen Gesundheit, Entspannung und ganzheitlichem Vital- und Aktivurlaub. Das niederbayerische Umland zeichnet sich durch die höchste Golfplatzdichte Deutschlands aus, mit der Gemeinde Bad Griesbach als dem größten zusammenhängenden Golf-Resort Europas. Die abwechslungsreiche Region bietet als ideale Ergänzung dazu geschichtsträchtige Einblicke in das Herz alter Dom- und Herzogstädte wie Passau, Landshut, Straubing, Dingolfing und Landau. Sie verbinden überliefertes Kulturgut mühelos mit zeitgenössischer Lebensart. Über tausend Kilometer naturnahe Radwege führen schließlich entlang der Flüsse und durch malerische Dörfer, in denen die Gäste typisch niederbayerische Gastfreundschaft genießen.
Thermalwasser statt Öl: Das flüssige Gold der Kurbäder
Vor 70 Jahren wurde im niederbayerischen Rottal nach Öl gesucht, stattdessen fanden die Bohrtrupps heißes Thermalwasser mit hoher medizinischer Wirksamkeit, vor allem bei Rücken- und Gelenkproblemen. Dieser natürliche Schatz machte die Kurorte Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach berühmt. Bad Gögging und Bad Abbach dagegen blicken auf eine Geschichte bis in die Zeit der Römer zurück. Durch die legendäre Wirkung des Thermalwassers ist Bad Füssing das beliebteste Kurbad Europas mit rund drei Millionen Übernachtungen im Jahr. Doch nicht nur Kurgäste fühlen sich hier wohl, auch zum Verwöhnen und Entspannen gibt es ein vielfältiges Angebot, das vom Saunahof, der in einem historischen Vierseithof untergebracht ist, bis zum Biovital®-BewegungsParcours reicht.
Bad Birnbach mit der Rottal Terme ist ein Kurort mit ländlichem Charme und setzt auf modernste Gesundheitskompetenz.
Dämpfe, Düfte, Thermalwasser und Heilschlämme sind die Elemente, auf die der Gast trifft. Das von Kaiser Trajan in Bad Gögging errichtete Staatsbad kann heute immer noch in Überresten unterhalb der St. Andreas-Kirche besichtigt werden. Mit Schwefelwasser, Thermalwasser und Moor aus der Region kommen in einem der ältesten Kurorte Deutschlands drei natürliche Heilmittel zur Anwendung. Auch Bad Abbach bietet jene ideale Kombination von Badevergnügen und Gesundheitsvorsorge, und das vor den Toren der UNESCO-Welterbestadt Regensburg.
Das größte zusammenhängende Golf-Resort Europas
Nirgendwo sonst in Deutschland, gemessen an den Einwohnerzahlen, ist die Golfplatzdichte höher als im Bayerischen Golf- und Thermenland. Golfclubs heißen ihre Fans überall willkommen: Der ThermenGolfClub Bad Füssing-Kirchham oder der Golfpark Bella Vista in Bad Birnbach sind nur zwei Beispiele. Es gibt hier und in den angrenzenden Regionen über 40 Golfplätze. Häufig sind die Plätze nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Bad Griesbach bietet fünf 18-Loch-Meisterschaftsplätze, darunter den „Beckenbauer Golf-Course“, den Bernhard Langer kreiert hat, drei 9-Loch- sowie den einzigartigen 6-Loch Chervò Junior Golf Course. Mit 37 Pros, dem Golfodrom und der Golfakademie, die mit einem weltweit einzigartigen, patentierten Golflehrsystem unterrichtet, ist Bad Griesbach das größte zusammenhängende Golf-Resort Europas. Zudem bietet der Ort ein 130 Kilometer langes Nordic-Walking-Streckennetz. 20 ausgebildete Trainer geben Kurse und leiten geführte Touren. Beide Sportarten ergänzen hervorragend das Kur-, Thermal- und Wellnessangebot des Ortes.
Radeln, wo der Hopfen wächst
Naturnahe und unvergessliche Erlebnisse schafft das Bayerische Golf- und Thermenland auch außerhalb des Putting Greens: Neben den reizvollen Nordic-Walking-Strecken finden Gäste hier 1.000 Kilometer gut ausgeschilderte und miteinander vernetzte Radwege vor. Geringe Steigungen entlang von Flusstälern und eine Streckenführung meist abseits vielbefahrener Straßen sind weitere Pluspunkte der Radwege. Viele Urlaubserlebnisse und -eindrücke liegen an der Strecke, ob am Klassiker wie dem Donauradweg und der Niederbayerntour oder an Themenrouten wie dem Radweg der „Versunkenen Schlösser“. Diese Tour führt durch das niederbayerische Hügelland im Landkreis Dingolfing-Landau, vorbei am wachsenden Felsen, dem Naturdenkmal „Johannisfelsen“ und vorbei an fünf versunkenen Schlössern und Burgruinen. Neben schönen Ausblicken gewinnen Gäste auch interessante Einblicke in die Historie der Region. Geschichtsinteressierte wird der Römerradweg faszinieren. Der familienfreundliche Radweg ist auf seiner Route von Passau entlang der österreichischen Grenze bis zum Europareservat Unterer Inn bei Ering im Landkreis Rottal-Inn buchstäblich gepflastert mit Hinweisen auf Fundstellen antiker Überreste. Beim Radweg „Hopfentour“ erfahren Radtouristen, wo das süffige Bier seinen Ursprung hat. Die Route führt quer durch das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt, die Hallertau. Hier lässt sich die niederbayerische Bierkultur nutzen, um Land und Leute kennen zu lernen. Wer der eigenen Kondition nicht traut, kann das umfangreiche Radwegenetz genussvoll mit Elektro-Fahrrädern erkunden. Sie können bequem bei Gastgebern, in Hotelbetrieben und Tourist-Informationen ausgeliehen werden.
Unverfälschtes Brauchtum: Kultur und Lebensfreude auf Niederbayerisch
Natürlich gibt es im Bayerischen Golf- und Thermenland auch eine Fülle uriger Brauereien und Biergärten. Nicht nur die Radfahrer können sich mit einer bayerischen Brotzeit und einer süffigen Maß stärken. Das Mallersdorfer Bier sollte jeder Gast einmal probieren. Es ist etwas Besonderes, denn im Kloster Mallersdorf gibt es die einzige Braumeisterin, die zugleich auch Ordensfrau ist. Schwester Doris braut dort schon seit über 20 Jahren Bier. In Abensberg dagegen genießt man sein Weißbier unter der goldenen Kuppel des Hundertwasserturms der Brauerei Kuchlbauer. Kultur im südlichen Niederbayern bedeutet aber auch historische Bauwerke: Von der Stiftsbasilika St. Martin in der gotischen Stadt Landshut, die mit dem 131 Meter hohen und damit höchsten Backsteinturm der Welt beeindruckt, bis zum Kloster Weltenburg mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt, das im Donaudurchbruch im Landkreis Kelheim liegt. Pralle Lebensfreude und ein wenig Übermut – das ist es, was die niederbayerischen Feste auszeichnet. Neben dem Gäubodenvolksfest der Stadt Straubing, der zweitgrößten Wies’n Bayerns, macht vor allem das Karpfhamer Fest im September mit seinem großen Reitturnier von sich reden. Kulturelle Glanzpunkte sind die Europäischen Wochen in Passau, das Bad Füssinger Kulturfestival, außerdem die jeweils im vierjährigen Turnus stattfindenden Festspiele wie die Landshuter Hochzeit, die Agnes-Bernauer-Festspiele in Straubing oder das Plattlinger Nibelungenfestspiel.
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(Ulrike Eberl-Walter). Am 19.09.1949 gründete man im Reichssaal des Alten Rathauses in Regensburg den „Fremdenverkehrsverband Ostbayern“ als Dachorganisation für die beiden Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz. Die Statistik wies damals 563.000 Übernachtungen im Jahr aus, was 4,61 Prozent an den gesamtbayerischen Übernachtungen ausmachte. Auf ersten Prospekten, Reliefkarten und Plakaten warb man mit Titeln wie „Waldwärts“ oder „Tief Atem holen in Deutschlands grünem Waldgebirge“. 1954 wurde der Landesfremdenverkehrsverband Bayern gegründet, dem der Fremdenverkehrsverband Ostbayern beitrat. In diesem Jahr liefen die Aufnahmearbeiten für den ersten Ostbayern-Werbefilm „Der große Wald“.
Auch heute ist die Natur das größte Gut der Urlaubsregionen Ostbayerns. Der Bayerische Wald, der Oberpfälzer Wald und der Böhmerwald bilden zusammen das größte Waldgebirge Mitteleuropas, das Grüne Dach Europas. Es ist für die urbane Gesellschaft wertvoller Erholungs- und Freizeitraum. Große Bedeutung für Gesundheit, Vitalität und Rekonvaleszenz der Menschen kommt den Kur- und Thermalbädern Niederbayerns, dem Sibyllenbad im Oberpfälzer Wald, dem Kneippheilbad Bad Kötzting und dem Heilklimatischen Kurort Bodenmais im Bayerischen Wald zu. Moderner Tourismus, Naherholung und Geschäftstourismus ist vor allem im Bayerischen Jura bedeutsam, während der Oberpfälzer Wald landschaftlich vielseitig wie kaum eine andere Region ist und beeindruckende geschichtliche Wurzeln hat. Über fünf Millionen Gäste kommen nach Ostbayern und erbringen nahezu 17 Millionen Übernachtungen. Das sind heute 16,6 Prozent der gesamtbayerischen Übernachtungen.
„Los von Bayreuth“
„Los von Bayreuth“ war 1947 die Parole gegen die geplante Wiederbegründung des Verkehrsverbandes Bayerische Ostmark. Dieser Verband war von den Nationalsozialisten gegründet worden und umfasste nahezu alle Teile des Regierungsbezirks Oberfranken, den gesamten Regierungsbezirk Oberpfalz und Teile des Regierungsbezirks Niederbayern, hauptsächlich die Gebiete nördlich der Donau, sprich den Bayerischen Wald. Siegfried Weikl, von 1956 bis 1990 Bürgermeister von Bodenmais, zugleich Pionier und „Geburtshelfer“ des Tourismus im Bayerischen Wald, war Zeitzeuge und beschreibt die damalige Situation in einem undatierten Aufsatz so: „Es war geplant, diesen Fremdenverkehrsverband Bayerische Ostmark in der bekannten Art wieder erstehen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt war die Wiederbelebung des Fremdenverkehrs in diesem Raum mehr Phantasie und Utopie, als reale Wirklichkeit. Wenn auch die Kriegszerstörungen in den ostbayerischen Gebieten, abgesehen von einigen Städten, relativ gering waren, so fanden die möglichen Beherbergungsstätten Verwendung als Unterkünfte für Besatzungstruppen und Heimatvertriebene, Hilfskrankenhäuser und Altersheime. Zudem herrschte Inflation im Lande. Die Nahrungsmittel waren rationiert und ab Mitte des Jahres 1947 konnte der notwendigste Nahrungsmittelbedarf trotz rigoroser Ablieferungspflicht für die produzierende Landwirtschaft nicht mehr gedeckt werden. …
Nahezu explosionsartig änderten sich die Zustände im allgemeinen Wirtschaftsleben nach Durchführung der Währungsreform am 20.06.1948. War auch die Kaufkraft gering – Umtauschaktion 40 + 20 Deutsche Mark pro Person – und die Arbeitsplatzsituation noch schlecht, so konnten plötzlich jahrzehntelang vermisste Wirtschaftsgüter eingekauft werden und die Schaufenster wurden von Tag zu Tag umfangreicher gefüllt. Die sogenannte Zigarettenwährung – pro Zigarette 5 Reichsmark – war endgültig vorbei.“
Wasser, Kanal, Energie, Straßen
Was man heute kaum bedenkt: In den Nachkriegsjahren war die Infrastruktur in den Kommunen noch sehr dürftig. Es gab keine Kanalisation, keine flächendeckende Wasserversorgung, die Energiezufuhr war schwach und die Verkehrsanbindung unzureichend.
Trotz aller Einschränkungen und Erschwernisse kehrten das gesellschaftliche Leben und der Wunsch nach Freizeitgestaltung langsam zurück. Das zeigt ein besonderes Ereignis im Bayerischen Wald: Mit einem großen Fest wurde vor 75 Jahren im September 1949 der erste Arberschwebelift eröffnet. Mit Musik, einem Stafettenlauf vom Tal zum Berg, zwölf Torbögen, einer Pontifikalmesse und einem Lampionzug feierte man zwei Tage lang. „Wie Regentropfen am Telefondraht hingen die sechzig Schwebestühle an einem Seil“, beschrieb am 21.09.1949 die Mittelbayerischen Zeitung den neuen Lift. Die Skifahrer kamen damals mit dem beliebten Bayerwaldzug vor allem aus Regensburg nach Bayerisch Eisenstein zum Skilaufen. Autos gab es bis in die sechziger Jahre nur wenige.
Fünfziger Jahre
In den fünfziger Jahren arbeitet man zielstrebig am Aufbau einer touristischen Infrastruktur. Man installiert Fremdenverkehrs-Arbeitsgemeinschaften. Hotels wie das Sporthotel Brennes in Bayerisch Eisenstein oder das Steinwaldhaus in Friedenfels werden eröffnet, das Kurheim Bad Höhenstadt öffnete seine Tore wieder, Berghäuser und Jugendherbergen entstehen. Straßen werden gebaut und verbessert. Der Fremdenverkehrsverband Ostbayern e.V. bewirbt intensiv die Regionen, Städte und Fremdenverkehrseinrichtungen. Gesellschaftsreisen boomen. Reisebüros bringen Gäste aus Berlin, dem westdeutschen Raum, aber auch aus dem Raum München, Augsburg und Nürnberg. Bodenmais holt seine Gäste sogar mit dem Bus von zu Hause ab. Für den Winterreiseverkehr werden Bundesbahnsonderzüge und Omnibusse aus Regensburg, Passau, Nürnberg und Weiden bedeutsam.
1951 entsteht die erste Reliefkarte „Schönes Ostbayern“, 1956 startet man eine große Plakataktion auf deutschen Bahnhöfen, bei Farblichtbildervorträgen mit Tonbandbegleitung wirbt man unter anderem mit dem Titel „Singender klingender Wald“. 1955/56 dreht man den ersten Farbtonfilm „Der Große Wald“, der über verschiedene Verleihringe zum Einsatz kommt.
Man ist zudem Mitglied in drei Arbeitsgemeinschaften: Der „Donaustraße“ mit 27 Städten und Gemeinden im Donauraum von Ulm bis Passau, der „Rhein-Main-Donau“, eine Zusammenarbeit der Städte Nürnberg, Regensburg, Passau, Linz, Wien, der Österreichischen Fremdenverkehrswerbung und der Ersten Donaudampfschiffahrts-Gesellschaft, sowie der Arbeitsgemeinschaft „Straße der Residenzen“, die den Reiseweg von Frankfurt nach Salzburg über Amberg, Regensburg und Landshut nachzeichnet.
Sechziger Jahre
In den sechziger Jahren steht Prospektwerbung im Vordergrund. Der Reliefkartenprospekt wird regelmäßig neu aufgelegt, es entstehen Prospekte zur Bayerischen Ostmarkstraße und für Winterurlaub. 1963 gibt man erstmals einen Prospekt „Kunst in Ostbayern“ als ersten einer Reihe von Kulturprospekten heraus. In den folgenden Jahren kommen „Volkskunst in Ostbayern“, „Burgen in Ostbayern“ und „Klöster und Schlösser in Ostbayern“ dazu. 1965 erscheint ein Straßenkarten-Faltblatt und es entstehen vier Gebietsprospekte zu den Landschaftsgebieten Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald mit Steinwald und südlichem Fichtelgebirge, Oberpfälzer Jura und Niederbayern südlich der Donau. 1968 unterteilt man den Winterprospekt für den Bayerischen Wald und Oberpfälzer Wald/Steinwald in zehn Wintersportgebiete. Der Film „Winterimpressionen aus Ostbayern“ wird gedreht.
Interessant auch, dass bereits 1961 der erste verbandseigene Fachkurs für haupt- und ehrenamtliche Bearbeiter der Fremdenverkehrsangelegenheiten abgehalten wird.
Siebziger Jahre
Die siebziger Jahre sind geprägt von einem ganz besonderen Ereignis: der erste deutsche Nationalpark, der Nationalpark Bayerischer Wald wird am 7. Oktober 1970 eröffnet. Ein weiteres wichtiges Ereignis für die touristische Entwicklung ist am 12. November 1971 die Eröffnung der Bundesautobahn A3 von Nürnberg nach Regensburg. Damit fällt auch der Herausgabe der neuen Autokarte eine wichtige Rolle zu.
Der gebürtige Deggendorfer, Albert Steigenberger, spielt eine nicht unbedeutende Rolle in der touristischen Entwicklung des Bayerischen Waldes. Er war seit 1930 im Hotelgeschäft und Begründer der erfolgreichen Steigenberger Hotelgruppe. Seine Idee waren neuartige Ferienhotels und
Urlaubskonzepte mit Animation, Sport-, Kultur- und Gesundheitsprogrammen. Die Prototypen entstehen in Lam und in Grafenau.
Während die Nutzungsrechte der Bad Füssinger Thermalquelle, die übrigens anfänglich noch bei der Bayerischen Mineralölindustrie lagen, im Jahr 1955 an die Thermalbad Füssing GmbH übergehen und dort bereits in diesem Jahr Bademöglichkeiten unter Betreuung eines Badearztes im bescheidenen Umfang möglich sind, kommen in den siebziger Jahren die Thermen Bad Birnbach und Griesbach dazu. Bad Birnbach zählte 1972 zu einem der strukturschwächsten Gebiete der Bundesrepublik. Mit der Kurortentwicklung hoffte man auf eine langfristige Strukturverbesserung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze, vor allem auch im Dienstleistungssektor. 1973 ist mit der Erschließung der Chrysantiquelle das Geburtsjahr des Zweckverbands Thermalbad Birnbach, 1976 eröffnet die Rottal Terme. 1977 folgt Bad Griesbach mit der Eröffnung des kommunalen Kurmittelhauses. Das Rottaler Bäderdreieck war entstanden.
Achtziger Jahre
Anfang der achtziger Jahre zeichnen sich erstmals Probleme in der Entwicklung ab. Auslandsurlaub wird modern, zugleich wächst in der Region das Bettenangebot überproportional ohne Rücksicht auf die Nachfrage. Mit Ostbayern verbinden die Gäste zwar Wald, Wandern, Ruhe und Gastlichkeit, Kultururlaub jedoch verankert man nicht in Ostbayern. Dem will man entgegensteuern: Der Slogan Bier, Barock und bayerische Gastlichkeit entsteht. Das Asamjahr 1986 prägte die neue Werbestrategie hin zu Kulturtourismus. Die Asamausstellung in Aldersbach wird zur Erfolgsgeschichte. Auch die Tour de Baroque, eine sportliche Radtour an Altmühl und Donau, von Neumarkt i.d.OPf. bis Passau, soll speziell Kulturliebhaber ansprechen. Weitere Kultur-Themenjahre wie Der Gläserne Wald und Mittelalter in Ostbayern folgen und arbeiten Regionalität und die kulturelle Kompetenz Ostbayerns heraus.
Neunziger Jahre
Durch die Grenzöffnung Ende 1989 wird die Geschäftsstelle des Tourismusverbandes Ostbayern von einer wahren Anfragenflut überrollt. Zugleich löst sie einen Übernachtungsboom aus. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs ergeben sich neue Herausforderungen und Chancen. In Kooperation mit der Tschechischen Zentrale für Tourismus führt man 1991 die Werbekampagne „Das Grüne Dach Europas“ und 1996/97 „Gold im Herzen Europas“ durch. Die Bettennachfrage einerseits und die strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft andererseits lassen die Kampagne „Bauernjahr in Ostbayern“ 1992 erblühen. Die Gästebetten auf dem Bauernhof werden zur existenzsichernden Einnahmequelle, parallel dazu identifizieren sich die Bäuerinnen mit ihrer Leistung und verbessern stetig ihre Angebotsqualität. Auch 1994 und 1995 steht das touristische Jahr als Fortsetzung und Erweiterung des Bauernjahres unter dem Thema „Ländliche Spezialitäten in Ostbayern“. 1997 eröffnet Bundeskanzler Helmut Kohl die Glasstraße – eine Ferienstraße, die bis heute die Einzigartigkeit der Glasproduktion im Bayerischen Wald erfolgreich nach außen trägt. Gleichzeitig wird der Nationalpark um das Falkensteingebiet erweitert. Die Werbekampagnen zum Thema „Familienferien in Ostbayern“ schließen die neunziger Jahre. Der erste TUI-Regionalkatalog „Ostbayern natürlich“ wird herausgegeben, das elektronisch Informations- und Reservierungssystem „Bayern Tourismus Line“ (BTL) entwickelt. Beides zeigt die sich verändernden Rahmenbedingungen im Tourismus auf.
Wechsel in ein neues Jahrtausend – das erste Jahrzehnt
Die Kur wird zum Gesundheitsurlaub, Kurzurlaub wird immer noch kürzer und mit Natururlaub setzt man einen Gegenpunkt zur Millenniumshektik und zu künstlichen Welten. Nur durch die ganzheitliche Ausrichtung auf die Erholung von Körper, Geist und Seele unter dem Begriff Wellness- und Gesundheitsurlaub sowie stetige Angebotsveränderungen und Qualitätsverbesserungen lassen die Kurbäder Ostbayern nicht an Anziehungskraft verlieren. Schwerpunktthemen wie „Wasser, Wandern, Wilde Wälder“, „Lust auf Natur“, „Urlaub im Zauber der Romantik“ setzen auf die Sehnsüchte der Menschen, Ruhe in unberührter Natur zu finden und aus den Kräften der Natur zu schöpfen. Im Hintergrund arbeitet man an den Rahmenbedingungen für Investitionen, Fachkräftequalifizierung, Kooperationen und Qualitätsprozessen. Zugleich verstärkt man das Marketing mit Fokus auf die Landschaftsgebiete und lanciert große Marketingkampagnen in Zeitschriften wie „Stern“ oder „Geo Saison“. Im Rahmen des Ertüchtigungsprogramms Ostbayern aus Mitteln der Europäischen Union wird eine Qualitätsoffensive Wandern und das Leuchtturmprojekt Goldsteig umgesetzt. 2007 wird der Goldsteig, mit 660 Kilometern der längste Qualitätswanderweg Deutschlands, eröffnet. Inzwischen verfügt er über eine tschechische Route und ein Wegenetz von über 2000 Kilometern. Auch der Jurasteig erhält 2008 seine Anerkennung als Qualitätswanderweg.
2008 ist das Jahr der Finanz- und Wirtschaftskrise. Sie hinterlässt auch im Tourismus ihre Spuren, das Jahr schließt mit Rückgängen bei Gästen und Übernachtungen. Die beständige Konzentration auf die regionale Profilierung, auf zielgruppenspezialisierte Produkte und Vertriebswege zeichnen den weiteren Weg vor.
Das zweite Jahrzehnt
Marken, Slogans, Produktverspechen – Marken spiegeln Werte wider. Im Marketing wird die Hervorhebung der authentischen Werte einer Region immer wichtiger. Menschen wollen sich mit ihrem Urlaubsgebiet identifizieren können. So sind alle Beteiligten, alle Bewohner einer Region Spiegelbild für die Region und im wahrsten Sinne des Wortes Markenträger. Während viele Informationsflüsse inzwischen in den Sozialen Medien, auf Messenger Diensten und über mobile Geräte stattfinden, ist der menschliche Kontakt nach wie vor der wertvollste. Die Urlaubsgäste sind vielfältig wie nie, die Vernetzung verschiedenster Branchen und Themenbereiche ist der aktuelle Weg, Urlaubsregionen ins Gespräch zu bringen, um aus Sicht der Gäste interessant und besuchenswert zu sein. Der Weg führt über den Kontakt auf Messen ebenso wie über die Onlinebuchbarkeit im Internet, die der Tourismusverband Ostbayern mit großer Intensität vorantreibt. Dieses Onlinebuchungssystem mit dem damit verbunden Service für die Gastgeber wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und ist deutschlandweit einzigartig.
Die mutigen und tatkräftigen Unternehmensentscheidungen, große Investitionen zu tätigen, machen den Bayerischen Wald zu einer der besten Wellnessregionen Deutschlands. Aus der Pionierarbeit der Bäuerinnen heraus haben sich hochwertige Ferienwohnungen und Kinderhotels entwickelt. Zusammen mit den neu entstandenen Freizeiteinrichtungen ist eine Familienurlaubsregion erster Klasse entstanden. Die „New Generation“ der Hotellerie und Gastronomie setzt auf regionale Produkte, ist kreativ und verwirklicht den Nachhaltigkeitsgedanken. Mit der Trans Bayerwald, einer Mountainbikerunde durch den Bayerischen Wald, den modernen Wellnesshotels und attraktiven Wanderangeboten fühlen sich auch junge Menschen angesprochen. Gerade sie zeigen und leben bewusst ihre Wertehaltung und neue Art der Heimatverbundenheit – mit Trachten auf den Volksfesten, mit ihrem Dialekt und der Wertschätzung der Natur. Bayerisch, traditionell, anders.
Das Bayerische Golf- und Thermenland ist mit den Heil- und Thermalbädern die übernachtungsstärkste Gesundheitsregion Mitteleuropas. Die fünf Kurbäder Niederbayerns haben den Wandel ausgelöst durch die Gesundheitsreform der neunziger Jahre erfolgreich gemeistert. Für immer mehr Menschen ist gesundheitliche Prävention ein Thema. Bad Füssing etwa erreichte im Jahr 2017 15 Prozent neue Gäste, die erstmals mit dem Gesundheitsangebot eines Thermalbadeortes Erfahrungen sammelten. Die Heil- und Thermalbäder widmen sich immer mehr auch gesundheitlichen Präventionsangeboten, für die die Krankenkassen ihren Mitgliedern Zuschüsse geben, sowie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Auch die Niederbayerntour, eine niederbayerischen Rad-Genussrunde, trägt ihren Teil zum sanften Sport bei.
Erholungsurlaub, Städte- und Geschäftstourismus sowie Tagesausflüge erbringen heute 4,378 Milliarden Euro Gesamt-Bruttoumsatz in Niederbayern und der Oberpfalz. Als Einkommenseffekte aus dem Tourismus ergeben sich 2,1 Milliarden Euro. Somit können rechnerisch 82.530 Menschen ein durchschnittliches Primäreinkommens von 24.872 Euro erzielen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ins dritte Jahrzehnt
400 Mitglieder sind im Tourismusverband Ostbayern e.V. vereint. Der Verband und seine Mitglieder sind damit ein starkes Netzwerk in der ostbayerischen Tourismuswirtschaft. Der Verband sieht sich als Impulsgeber und innovativer Akteur und stützt so seine Mitglieder in den Kommunen mit der Entwicklung von Leuchtturmprodukten, einem Online-Buchungsservice, der Konzentration von Finanzmitteln und der Wissensvermittlung im neu entwickelten Extranet. Marktgerechte Produkte, wachstumsorientierte Marktstrategien und Digitalisierung gehen so Hand in Hand mit der persönlichen Betreuung vor Ort. Trotz Globalisierung der Märkte und dem härteren Druck im internationalen Wettbewerb ist man in dieser Konstellation den Anforderungen gewachsen und für die Zukunft gut aufgestellt.
Das Coronavirus Covid 19 bestimmt das Jahr 2020. Die Corona-Pandemie setzt jegliches touristische und gesellschaftliche Leben außer Kraft, verändert persönliches Verhalten, schürt Angst, bringt Menschen und Betriebe in existenzielle Not. Ausgangsbeschränkungen, Beherbergungsverbot, Homeoffice, Kurzarbeit sind die Stichworte des Jahres 2020. Ein Jahr, das allen in Erinnerung bleiben wird und die Gesellschaft merklich verändert hat. Die Digitalisierung verstärkt sich extrem. Mit zahlreichen Aktionen bleibt der Tourismusverband mit den potenziellen Gästen in Verbindung. Gleichzeitig werden Gastgeber während des Lockdowns über Web-Seminare digital geschult und mit neuem Wissen ausgerüstet.
Auch im Folgejahr blieb die Coronapandemie das Hauptthema, bei dem Hotellerie, Gastronomie und Freizeitwirtschaft enorm betroffen waren. Der Tourismusverband vertritt die Interessen des touristischen Mittelstands, und der Kleinunternehmer, der fleißigen Allrounder im eigenen Betrieb. All jenen kann der Tourismusverband Ostbayern Hilfen und Unterstützung im Marketing anbieten. Man fokussiert sich auf den notwenigen digitalen Wandel, die erforderlichen Umstellungen und die Trends der Zeit. Während sich die Corona-Omikronvariante abschwächt, schwillt die Krise in der Ukraine zum Krieg an. Auch der Klimawandel, die Energiekrise und die damit verbundene Wirtschaftsschwächung beherrschen das Jahr 2022. All das verlangt dem Tourismus sehr viel ab. Die Menschen reisen 2023 wieder, wollen aber auch wieder außer Landes ihren Urlaub verbringen. 2023 sind die Zahlen von 2019 im ländlichen Raum noch nicht wieder erreicht. Der Städtetourismus ist wieder bei den Erfolgszahlen angekommen.
Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Mobilität, Energie werden diese Dekade weiter prägen. Stichworte sind Künstliche Intelligenz, Open Data, Virtual Reality oder Kreislaufwirtschaft.
Eines gilt über die Jahre hinweg für den Tourismusverband Ostbayern, seine Mitglieder, die Gastgeber und alle touristischen Akteure: Tourismus ist und bleibt eine werthaltige Branche. Sie bringt Wertschöpfung in die Region, gestaltet Lebensraum der Menschen, die hier leben und arbeiten und fördert die verantwortungsbewusste nachhaltige und regionale Entwicklung. Insbesondere aber gilt als Maxime allen touristischen Handelns: Der Mensch steht im Mittelpunkt, als touristischer Akteur oder als Reisender.
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