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Studienreise einer nordböhmischen Delegation an der Glasstraße

15. Oktober 2021 · Allgemein

Zwei Tage lang bereiste eine 28-köpfige Delegation nordböhmischer Touristiker, Glasschaffender, Museumsleiter und auch einiger Bürgermeister aus dem “Glass Valley” im Bezirk Liberec die Glasstraße, um sich ein Bild von Betrieben und Museen an der Glasstraße zu machen. Nordböhmen ist ebenso wie der Bayerische Wald und der Oberpfälzer Wald eine weit über die Grenzen hinweg bekannte und anerkannte Glasregion. Dem Leiter und Organistor dieser Informationsreise, David Pastva, war es wichtig, auch Kontakte mit der ostbayerischen Glasszene zu knüpfen und zu intensivieren. Ein weiteres Ziel der Tour war es zu erfahren, wie die Verknüpfung zwischen Glas und Tourismus entlang der Glasstraße entstanden ist und welche glas-/touristischen Maßnahmen im Laufe der Jahre realisiert werden konnten. Im Rahmen eines Vortrags konnte das Konzept der Glasstraße erklärt  und anhand mehrerer Führungen die breite Palette an “Gläsernen” Angeboten dargestellt werden. So hat Oskar Weinfurtner in Arnbruck die Gruppe durch sein Glasdorf geführt, Barbara Thöner konnte die Gläserne Scheune in Rauhbühl vorstellen und Alfons Eisch konnte einen Einblick in die Glashütte Eisch in Frauenau geben. Im Glasmuseum Frauenau haben der zweite Bürgermeister Biermeier und Altbürgermeister Herbert Schreiner die Gäste offiziell im Namen der Gemeinde Frauenau willkommen geheißen. Im Anschluss konnte die Leiterin des Glasmuseums, Karin Rühl, der Delegation im Rahmen einer kurzen Führung noch einige besondere Ausstellungsstücke zeigen. Zum Abschluss der Tour traf die Gruppe noch den Inhaber des Glasmuseums Passau, Peter Höltl, der während seiner Führung vor allem die Exponate herausstellte und deren Hintergründe erläuterte, die im Gebiet des heutigen Bezirks Liberec hergestellt wurden. Die Teilnehmer waren nach eigenen Angaben von dieser Informationsreise sehr begeistert. Es wurde auch der Wunsch geäußert, den entstandenen Kontakt weiterhin zu pflegen und wenn möglich auch zu intensivieren.

Photos: Hans Weiß

  

 

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